DER WUNDERBARE PLANET 1: Beweise Der Schopfung Auf Der Erde

Einführung

In unserem Universum, unsere Milchstraße, unserem Sonnensystem und dem Planeten Erde, auf dem wir leben, gibt es unzählige Gesetze, Gleichgewichte und Maßeinheiten. Jedes einzelne dieser Gesetze, Gleichgewichte und Maßeinheiten schenkt dem Menschen die Möglichkeit zu leben und wurde auf „wundersame“ Art und Weise speziell berechnet und geordnet, so dass ein Universum entstehen konnte.
Wenn wir unser Universum genauer betrachten, erkennen wir, dass die kosmischen Grundgesetze, die kritischsten physikalischen Werte und die empfindlichsten Gleichgewichte jeweils nach höchst exakten Maßen berechnet wurden. Mit Begeisterung stellen wir fest, dass diese Einstellungen entsprechend der Idealwerte getroffen wurden, damit der Mensch im Universum entstehen konnte.
Die Geschwindigkeit mit der das Universum sich ausgedehnt hat, die Position der Welt in der Milchstraße, das Spektrum des Sonnenlichts, die Entfernung des Mondes zur Erde, das Gasverhältnis in der Atmosphäre und noch viele weitere Details, die wir hier unmöglich aufzählen könnten, wurden genau so eingerichtet, dass sie für die Lebensbedingungen des Menschen ideal sind. Und zwar dergestalt, dass wenn diese Einstellungen nur ein kleines Bisschen abweichen würden, im Universum kein Leben möglich gewesen wäre.
Es ist außerhalb jeder Wahrscheinlichkeit, dass sich auch nur eine einzige dieser Einstellungen, die den Idealwert für Leben enthalten, aus Zufall entstanden sein könnte. Dass jede einzelne der Tausenden Maßeinheiten im Universum so speziell getroffen wurde, ist ein Wunder, das die Grenzen des menschlichen Verstandes sprengt.
Tatsächlich ist jede einzelne dieser Grundvoraussetzungen, die menschliches Leben im Universum ermöglicht, für sich genommen bereits ein Wunder. Ohne Zweifel handelt es sich um eine „Verkettung von Wundern“, wenn Millionen von Bedingungen gleichzeitig zusammentreffen. Wenn etwas ein Wunder ist, dann ist das sicherlich ein Beweis dafür, dass es von Gott erschaffen wurde. Auch das Universum, das auf jedem Zentimeter einem Wunder gleich kommt, ist offensichtlich das Werk Gottes und Seiner unvergleichlichen Weisheit, Wissenschaft und Kunst.
Die Berechnungen, die in jüngster Zeit durchgeführt wurden, haben klar gezeigt, dass wenn die Grundgesetze und die grundsätzlichen physikalischen Größen nur ein kleines Bisschen abweichen würden, es kein Leben, demnach auch kein menschliches Leben, im Universum geben würde. Eigentlich haben diese physikalischen Größen unzählige Werte, die sie annehmen hätten können. Kein anderes Wort als der Begriff „Wunder“ trifft zu, um zu erklären, wie all dies sich unabhängig voneinander entwickelt hat und dadurch genau die Möglichkeit geboten ist, die für Leben ideal ist und die dafür benötigten besonderen Werte eingestellt sind.
Wenn man im Lexikon nachschlägt, so verrät uns dies, dass man mit Wunder ein Ereignis oder einen Zustand beschreibt, der nicht von selber oder unter natürlichen Bedingungen entstanden sein kann. Egal welches Gesetz, welches Maß und welche physikalische Größe im Universum wir betrachten, wir müssen erkennen, dass nichts davon sich aus Zufall oder von selber mit den idealen Werten, die es hat, entwickelt haben kann. Das ist für Augen, die sehen, ein offensichtliches Wunder. Jedes einzelne dieser Wunder dieser Kette, die an allen Ecken und Enden des Universums sichtbar sind und die durch jedes einzelne Gesetz offensichtlich werden, ist ein Beweis für die Existenz und unendliche Weisheit Gottes.
Diese speziellen Einstellungen des Universums, die das menschliche Leben ermöglichen, werden von Kosmosforschern und theoretischen Physikern in den letzten Jahren intensiv erforscht und als „Feintuning“ (Fine Tuning) bezeichnet. Die Wissenschaft hat im Universum unzählige Beispiele für dieses Feintuning gefunden und berechnet. An dieser Stelle möchten wir einige der Aussagen, mit welchen diese Wissenschaftler ihre Begeisterung und ihr Erstaunen über die Ergebnisse, zu denen sie gekommen sind, wiedergeben:
--- Prof. John O'Keefe, Astronomieexperte bei der NASA: „Wenn wir die Standards in der Astronomie betrachten, sind wir eine Gruppe von Kreaturen, auf die sehr viel Sorgfalt verwendet wurde, die sehr geschützt ist und der Barmherzigkeit gezeigt wurde... Wenn das Universum nicht so sensibel und bestimmt wäre, so hätten wir niemals existieren können. Meiner Ansicht nach zeigen die vorliegenden Bedingungen auf, dass das Universum so erschaffen wurde, dass der Mensch darin leben kann.“1
 --- Der Britische Astrophysiker Prof. George F. Ellis: „Diese Komplexität (des Universums) weist ein Feintuning auf, das Begeisterung ob der Gesetze erweckt, die dieses ermöglichen. Die Komplexität des Universums drängt dazu, den Begriff „Wunder“ zu verwenden.“2
--- Der Britische Astrophysiker Prof. Paul Davies: „Die physikalischen Gesetze scheinen das Produkt eines Genies zu sein... Das Universum muss einem Zweck folgen.“3
--- Der Mathematiker Prof. Roger Penrose: „Was ich sagen möchte ist, dass das Universum ein Ziel hat. Hier existiert kein wie auch immer geartetes Werk des Zufalls.“4
Sämtliche bis heute gefundenen wissenschaftlichen Erkenntnisse weisen darauf hin, dass zu keinem Moment an keinem Punkt des Universums Zufall oder Grundlosigkeit geherrscht haben. Jede Sekunde von Anbeginn des Universums, über den Zeitpunkt, zu dem Sie diese Zeilen lesen bis hin zum letzten Moment sind von Gott, dem Herren über unendliche Macht und Weisheit entworfen worden und die Existenz des Menschen wurde erschaffen, um die Weisheit und Kunst unseres Herren zu erkennen und darüber nachzudenken.
Siehe, in der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Wechsel der Nacht und des Tages und in den Schiffen, welche das Meer durcheilen mit dem, was den Menschen nützt, und in dem was Gott vom Himmel an Wasser niedersendet, womit er die Erde nach ihrem Tode belebt, und was Er an allerlei Getier auf ihr verbreitet, und in dem Wechsel der Winde und der Wolken, die dem Himmel und der Erde dienen wahrlich, in all dem sind Zeichen für Leute von Verstand! (Quran, 2:164)
In diesem Buch sind die bemerkenswertesten der unzähligen Wundern, die vom Moment der Schöpfung des Universums bis heute stattgefunden haben, aufgeführt. Die Beispiele für diese Wunder wurden in drei Kapiteln (1) im Universum, (2) im Sonnensystem und (3) auf Erden, zusammengestellt.
Das Ziel dieses Buches besteht darin, dem Leser anhand der erschaffenen Wunder die verschiedenen Beispiele für Gottes unendliche Weisheit und Kunst fühlbar zu machen. Ein weiteres Ziel dieses Buches besteht darin dem Menschen ein Hilfsmittel zu sein, um mit dem Auge der Weisheit um sich zu blicken und überall in greifbarer Nähe die offensichtlichen Wunder Gottes zu erkennen.

1. KAPITEL BEISPIELE ANHAND DERER MAN IM UNIVERSUM DIE SCHÖPFUNG ERKENNEN KANN


Der, Dem die Herrschaft über die Himmel und die Erde gehört, und Der sich niemand zum Sohn genommen hat, und Der keine Partner in Seiner Herrschaft hat, und Der alle Dinge erschaffen und sie sinnvoll geordnet hat. (Quran, 25:2)
Eine außerordentliche Ordnung,
entstanden durch eine Explosion
Die gesamte wissenschaftliche Welt bestätigt, dass das Universum, in dem wir leben, vor rund 15 Milliarden Jahren durch eine gewaltige Explosion entstanden ist. Diese fand an nur einem einzigen Punkt statt, daraufhin erweiterte sich das Universum und nahm seine heutige Form an. Die Leere des Weltalls, die Galaxien, die Planeten, die Sonne, die Erde, also kurz gesagt alle Himmelskörper, sind durch diese „große Explosion“, mit anderen Worten dem „Urknall“, entstanden.
Dahinter verbirgt sich ein großes Geheimnis: Man könnte erwarten, dass nach einer solchen Explosion, also dem Urknall, die Atome oder die in Teile zersplitterten Atome sich „zufällig“ in der Leere des Weltalls verteilt haben. Doch das war nicht der Fall. Entstanden ist ein sehr geordnetes und systematisches Universum. Dass sich die zufällig verteilte Materie an bestimmten Punkten des Alls zusammengefunden hat und Galaxien, Sterne und Sternensysteme gebildet hat, setzen Wissenschaftler mit folgendem Vergleich gleich: „Es ist ein noch „außergewöhnlicheres“ Ereignis, als wenn man eine Handgranate in ein Weizenlager wirft und der Weizen sich dann sammelt und zu einem geordneten Ballen aufgestapelt.“
Prof. Fred Hoyle hat sich lange Zeit gegen die Urknalltheorie gesträubt und seine Ratlosigkeit in Bezug auf dieses Thema folgendermaßen ausgedrückt:
Die Urknalltheorie geht davon aus, dass das Universum durch eine einzige große Explosion entstanden ist. Doch die Explosionen, die wir kennen, zerstreuen Materie und werfen diese durcheinander. Allerdings hatte der Urknall hat auf geheimnisvolle Art und Weise genau den gegenteiligen Effekt: Der Urknall hat bewirkt, dass Materie sich verbunden hat und Galaxien entstanden.5

An explosion always disperses and disorders matter.
Sicherlich kann man es nur mit dem Begriff „Wunder" umschreiben, dass alle sich Materie im Universum nach solch einer wundersamen Explosion zu einem System und einer Ordnung zusammengesetzt hat, die auf einem so sensiblen Gleichgewichten beruht. Der Astrophysiker Alan Sandage hat dieser Tatsache mit folgenden Worten Ausdruck verliehen:
„Ich halte es für ziemlich unmöglich, dass so eine Ordnung aus dem Chaos entstanden sein kann. Die Existenz Gottes ist für mich ein Geheimnis, doch Seine Existenz ist die einzige Erklärung für das Wunder.“6
Wie die Wissenschaftler es bereits deutlich gemacht haben, handelt es sich um ein großes Wunder, dass aufgrund einer Explosion sich die Atome auf die am meisten geeignete Weise zusammengefunden und ein Gleichgewicht aufgebaut haben, das für die unendliche Ordnung des Universums, die Millionen von Sternen im Universum, die Milliarden von Galaxien sowie die Trillionen von Himmelskörpern gilt. Gott, Der über unendliche Weisheit verfügt, hat dieses Wunder vollbracht und zeigt es uns:
Der, Dem die Herrschaft über die Himmel und die Erde gehört, und Der sich niemand zum Sohn genommen hat, und Der keine Partner in Seiner Herrschaft hat, und Der alle Dinge erschaffen und sie sinnvoll geordnet hat. (Quran, 25:2)
Das wunderbare Maß für die Expansion des Universums

The universe we live in emerged some 15 billion years ago, as the result of a giant explosion from a single point. The result of this huge explosion, which contained all the matter in the universe, was the present, extraordinarily regular cosmos that expanded to assume its present form.
Die Geschwindigkeit, mit der sich das Universum ausgeweitet hat, verfügt über einen sehr kritischen Wert wenn es darum geht, dass es seine heutige Struktur annehmen konnte. Wäre die Expansion auch nur ein bisschen langsamer von statten gegangen, so wäre das gesamte Universum kollabiert, noch bevor die Entstehung des Sonnensystems ganz abgeschlossen gewesen wäre. Wenn das Universum sich schneller ausgedehnt hätte, hätte sich die Materie im Vakuum verteilt und wäre verloren gegangen, ohne dass sich daraus Sterne oder Galaxien hätten bilden können. In beiden Fällen hätte das zur Folge gehabt, dass es weder Leben noch uns Menschen gegeben hätte.
Doch keines dieser beiden Szenarien ist eingetreten, stattdessen ist aufgrund der exakten Werte, mit der die Ausdehnung von statten gegangen ist, das heutige Universum entstanden. Wie exakt ist dieses Gleichgewicht also?
Prof. Paul Davies, der berühmte Professor für mathematische Physik an der Universität von Adelaide in Australien, hat lange Berechnungen angestellt, um eine Antwort auf diese Frage zu finden und ist dabei zu einem sehr erstaunlichen Ergebnis gelangt: Laut Davies wäre kein Universum entstanden, wenn die Geschwindigkeit nach dem Urknall um ein Milliardstel in einer Milliarde (1/1018) anders gewesen wäre. Den Ausdruck eine Milliarden in einer Milliarde können wir mit Zahlen folgendermaßen wiedergeben: "0,000000000000000001". Ein so astronomisch winziger Unterschied hätte bedeutet, dass unser Universum nicht existieren würde. Davies bewertet dieses Ergebnis folgendermaßen:
„Diese Berechnungen zeigen auf, dass die Geschwindigkeit für die Expansion an einem sehr kritischen Punkt stattfand. Hätte sich das Universum nur etwas langsamer ausgedehnt, dann wäre es aufgrund der Anziehungskraft zusammengebrochen; hätte es sich nur geringfügig schneller ausgedehnt, so hätte sich das kosmische Material vollständig zerstreut und wäre verloren gegangen. Die Antwort auf die Frage, wie „gut berechnet“ das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Katastrophen ist, ist sehr interessant. Wenn die Geschwindigkeit der Explosion nur um 1/1018 variiert hätte, dann wäre das ausreichend gewesen, um das notwendige Gleichgewicht zu zerstören. Daher wurde die Explosionsgeschwindigkeit des Universums absolut exakt festgesetzt. Aus diesem Grund ist der Urknall nicht irgendeine Explosion, sondern ein in jeder Hinsicht gut berechnetes und geordnetes Ereignis.7
Dieses phantastische Gleichgewicht zu Beginn des Universums wurde in einem Artikel in der berühmten Fachzeitschrift Science folgendermaßen beschrieben:

The speed of the universe's expansion is a most sensitive figure. Were it as little as one billion billionth different, the universe we now live in could never have formed. This is like placing a pencil on its sharp end in such a way that it will still be upright a billion years later. Moreover, as the universe expands, this balance grows even more delicate.
„Wenn die Dichte des Universums nur um ein einziges Teilchen größer gewesen wäre, hätte sich das Universum nach Einsteins Relativitätstheorie aufgrund der Anziehungskraft zwischen den Teilchen nicht ausweiten können und hätte sich daher wieder zusammengezogen und wäre wieder auf einen einzigen Punkt zusammengelaufen. Wäre die Dichte zu Beginn ein Teilchen geringer gewesen, so hätte sich das Universum mit großer Geschwindigkeit ausgeweitet, doch die atomischen Teilchen hätten sich nicht gegenseitig anziehen und verbinden können und es hätten sich niemals Sterne und Galaxien gebildet.“ Logischerweise wären auch wir nicht entstanden! Nach den Berechnungen beträgt die Abweichung, welche die Dichte zu Beginn des Universums hätte aufweisen können damit es sich entwickeln konnte, weniger als „Eins zu einer Quadrillion". Das ist so wahrscheinlich, als ob ein Bleistift nach einer Milliarde Jahren noch immer auf der Spitze balancieren würde... Darüber hinaus wird das Gleichgewicht noch empfindlicher, je weiter das Universum sich ausweitet.8
Auch Stephen Hawking, der sich sonst so sehr bemüht den Ursprung des Universums mit Zufall zu erklären, erklärt in seinem Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ das außergewöhnliche Gleichgewicht der Expansion des Universums:
There is a crucial balance between the density of the universe and the speed at which it is expanding.
„Die Expansionsgeschwindigkeit des Universums ist ein so kritischer Punkt, dass wenn in der Sekunde nach dem Urknall das Verhältnis nur Einhundert Millionen in einer Milliarde anders gewesen wäre, das Universum zusammengebrochen wäre, bevor es seine heutige Form erreicht hätte.“9
Alan Guth, von dem die Theorie über das „sich aufblähende Universum“ (Modell des inflationären Universums) stammt, hat in den vergangenen Jahren für das Feintuning des Urknalls noch unglaublichere Berechnungen angestellt und herausgefunden, dass die Geschwindigkeit für die Expansion mit einer Exaktheit von 1:1055 festgesetzt wurde.10
Was zeigt uns dieses außergewöhnliche Gleichgewicht? Sicherlich kann man eine so exakte Einstellung nicht mit Zufall erklären und es weist auf einen bewussten Entwurf hin. Paul Davies, ein Physiker der eigentlich eine materialistische Sicht auf die Dinge hat, geht an diese Tatsache folgendermaßen heran:
„Es ist schwer sich dagegen zu verwehren, dass die heutige Struktur des Universums, die von so winzigen Änderungen in der Exaktheit der Zahlen abhängt, nicht aufgrund einer sehr behutsamen und bewussten Partei entstanden ist… Die exakten Zahlenwerte, welche für das grundsätzliche Gleichgewicht in der Natur verantwortlich sind, sind ein sicherer Hinweis auf die Existenz eines kosmischen Plans.“11
Wie wir gesehen haben, bringen die Ergebnisse der Wissenschaft Paul Davies dazu, auch wenn er selber Materialist ist, einzusehen, dass das Universum bewusst entworfen wurde, mit anderen Worten erschaffen wurde.
Die Entfernung zwischen den Himmelskörpern
Wie wir wissen, ist der Planet Erde ein Teil des Sonnensystems. Dieses System besteht aus neun Planeten, die um die Sonne kreisen, welche im Vergleich zu den anderen Sternen des Universums mittelgroß ist. Um die Planeten kreisen insgesamt 54 Trabanten. Die Erde ist am drittnächsten zur Sonne gelegen.
Zu Anfang wollen wir versuchen zu begreifen, wie groß dieses System ist. Der Durchmesser der Sonne ist 103 Mal größer als der der Erde. Wir wollen das anhand eines Vergleichs erläutern: Wenn wir den Erddurchmesser von 12.200 km mit einer Murmel gleichsetzen, dann wäre die Sonne doppelt so groß wie ein normaler Fußball. Doch das eigentlich interessante ist die Entfernung dazwischen. Um ein Modell aufzustellen, das der Wirklichkeit entspricht, müssten wir die Murmel, die von der Größe her der Erde entspricht, rund 280 Meter vom Fußball, der für die Sonne steht, entfernt aufbauen. Die Planeten, die sich außerhalb des Sonnensystems befinden, müssten wir Kilometerweit entfernt positionieren.
Doch das riesige Sonnensystem ist im Vergleich zu der Milchstraßengalaxie, in der es sich befindet, von seinen Ausmaßen her eher bescheiden. Denn in der Milchstraße gibt es rund 250 Milliarden Sterne, von denen viele größer sind als die Sonne. Der Sonne am nächsten liegt dabei Alpha Centauri. In unserem Vergleich, in welchem die Erde von einer Murmel repräsentiert wird und 280 km von der Sonne, die von einem Fußball dargestellt wird, entfernt liegt, müsste man Alpha Centauri 78.000 km von der Sonne entfernt aufstellen!
Wir wollen das Modell noch etwas verkleinern. Machen wir die Erde zu einem Salzkorn, dass man mit bloßem Auge kaum erkennen kann. In diesem Fall wäre die Sonne so groß wie eine Walnuss und drei Meter von der Erde entfernt. In diesem Maßstab müssten wir Alpha Centauri 649 km weit von der Sonne entfernt aufstellen. Die Milchstraßengalaxie beherbergt 250 Milliarden Sterne in sich, zwischen denen jeweils diese unglaublichen Entfernungen bestehen. An einem Arm der spiralförmigen Galaxie befindet sich unsere Sonne.

If we consider the Earth as the size of a marble, and the distance between it and the Sun as 280 meters (920 feet), then the star Alpha Centauri should be placed 78,000 kilometers (48,500 miles) away!
Doch interessant ist auch, dass die Milchstraße im Vergleich mit dem Universum allgemein nur einen sehr „kleinen“ Raum einnimmt. Denn es gibt auch andere Galaxien im Weltraum und den Schätzungen zufolge sind es bis zu 300 Milliarden!.. Die Leere, die zwischen diesen Galaxien besteht, ist Millionen Mal größer als die zwischen der Sonne und Alpha Centauri.
Die Verteilung der Himmelskörper im All und die riesigen Entfernungen dazwischen sind zwingend damit auf der Erde Leben existieren kann. Die Abstände zwischen den Himmelskörpern sind so berechnet, dass die kosmischen Kräfte das Leben auf der Erde ermöglichen. Diese Entfernungen beeinflussen direkt die Umlaufbahn und sogar die Existenz der Planeten. Wären die Abstände auch nur etwas geringer, würde die Anziehungskraft der Masse die Planeten von ihren Umlaufbahnen abbringen. Und das hätte sehr große Temperaturschwankungen auf den Planeten zur Folge. Wären die Abstände etwas größer, so wäre die Verteilung der Elementarteilchen, die durch die Supernovas ins All geschleudert werden, sehr gering und Planeten wie die Erde hätten niemals entstehen können. Die Entfernungen zwischen den Sternen, wie sie jetzt ist, ist ideal für die Entstehung eines Planetensystems wie dem unsrigen.
Der berühmte Professor für Biochemie Michael Denton beschreibt dies in seinem Buch „Nature's Destiny“ (Das Schicksal der Natur) folgendermaßen:
„Die Abstände zwischen den Supernovas und genau genommen allen Sternen sind sehr kritisch. Die Entfernung zwischen den Sternen in unserem Sonnensystem beträgt rund 30 Millionen Meilen. Wäre dieser Abstand nur etwas geringer, würden die Planeten von ihren Umlaufbahnen abkommen. Wäre er etwas größer, würde die Materie, die von einer Supernova ausgestreut wird, so breit verteilt sein, dass ein Planetensystem wie das unsrige mit größter Wahrscheinlichkeit nicht hätte entstehen können. Wenn im Universum ein Ort entstehen soll auf dem Leben möglich ist, so muss dies in einem ganz bestimmten Verhältnis zu den Explosionen einer Supernova stattfinden und die Entfernung zu diesen Explosionen und allen anderen Sternen eine bestimmte Länge haben. Diese Länge entspricht genau der, die vorliegt.12

In the vast depths of space, our Earth occupies no more room than a grain of sand on a beach. The universe is too large for human minds to comprehend. Bodies in space have been created at the ideal distances from one another. In our galaxy, the slightest increase or reduction in the average distances between heavenly bodies would mean that no planet would exist that is suitable for life.
Auch Prof. George Greenstein schreibt über diese unfassbare Größe in seinem Buch „The Symbiotic Universe“ (Das symbiotische Universum):
Wären die Sterne etwas näher zueinander gelegen, wäre die Astrophysik nicht sehr viel anders. Es würde in Bezug auf den physikalischen Vorgang keine große Abweichung bei den Umlaufbahnen der Sterne, der Nebula und der anderen Himmelskörper geben. Wenn man von einem sehr weit entfernten Punkt schauen würde, würde unsere Galaxie so aussehen, wie sie dies heute tut. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man viel mehr Sterne sehen würde, wenn man sich nachts in Gras legt und den Himmel betrachtet. Aber, Entschuldigung, ja: Es gäbe noch einen weiteren Unterschied: Das „Ich" welches diesen Ausblick betrachtet, würde nicht existieren… Diese riesige Leere im Universum ist eine Grundvoraussetzung für unsere Existenz.13
Greenstein erläutert auch den Grund hierfür: Die riesige Leere im Universum sorgt dafür, dass einige physikalische Grundvoraussetzungen genau so getroffen wurden, dass menschliches Leben möglich ist. Außerdem gibt es noch den Effekt, dass die Erde nicht von riesigen im All treibenden Himmelskörpern getroffen wird, da im Universum zwischen den Himmelskörpern diese enorm großen Abstände bestehen.
Kurz gesagt sind die Himmelskörper genau so im All verteilt, dass menschliches Leben möglich ist. Die riesige Leere ist nicht durch Zufall entstanden. Sie ist das Ergebnis einer zielgerichteten Schöpfung.
Der Herr über unendliche Weisheit, Gott, lässt uns in vielen Quranversen wissen, dass die Himmel und die Erde mit einem bestimmten Zweck erschaffen wurden:
Und Wir erschufen die Himmel und die Erde und was zwischen beiden ist nur in Wahrheit. Und wahrlich, die Stunde kommt! Vergib daher mit großer Nachsicht. (Quran, 15:85)
Wir erschufen die Himmel und die Erde und was zwischen beiden ist nicht zum spielerischen Zeitvertreib. Wir erschufen alles in Übereinstimmung mit der Wahrheit, jedoch wissen es die meisten von ihnen nicht. (Quran, 44:38-39)
 Die wunderbare Zusammensetzung des Kohlenstoffs
Das Element Kohlenstoff, dass die Grundlage des Lebens darstellt, wird durch sehr besondere und wundersame Reaktionen im Zentrum riesiger Sterne produziert. Würde es diese wunderbaren Reaktionen nicht geben, gäbe es heute im Universum keinen Kohlenstoff und somit auch kein Leben. Wir bezeichnen es als „wunderbar“, denn diese Reaktion vollzieht sich unter Bedingungen, die unter normalen Umständen niemals gleichzeitig auftreten könnten. Jetzt wollen wir dieses Ereignis näher betrachten…
Ein Kohlenstoffatom entsteht im Kern eines riesigen Sterns aufgrund eines zweistufigen Vorgangs. Zuerst verbinden sich zwei Heliumatome miteinander und so entsteht ein „Zwischenelement“ mit vier Protonen und vier Neutronen. Dieses Zwischenelement wird als „Beryllium" bezeichnet. Wenn sich ein weiteres Heliumatom an das Beryllium anschließt, so entsteht ein Wasserstoffatom mit sechs Protonen und sechs Neutronen.
Das Beryllium, das in der ersten Stufe entsteht, unterscheidet sich in seiner Struktur von dem Beryllium, das auf der Welt normalerweise vorkommt. Das gewöhnliche Beryllium, wie es in der Periodentabelle vorkommt, verfügt über ein zusätzliches Neutron. Doch das Beryllium in den roten Riesen ist eine andere Variante. In der Fachsprache der Chemie wird es als „Isotop“ bezeichnet. Der Punkt, der die Physiker, die sich mit diesem Phänomen beschäftigen, seit vielen Jahren erstaunt ist, dass die Berylliumisotope, die im Inneren der roten Riesen entstehen, auf anormale Weise unbeständig sind. Und zwar dergestalt, dass sie innerhalb der enorm kurzen Frist von 0.000000000000001 (10-15) Sekunden zerfallen.
Aber wie kommt es, dass diese unbeständigen Berylliumisotope sich in Kohlenstoff verwandeln? Kommt das Heliumatom, welches sich mit dem Berylliumisotop zu Kohlenstoff verbindet durch Zufall hinzu? Natürlich wäre so etwas unmöglich. Das käme einem Fall gleich, in dem zwei Ziegelsteine, die innerhalb von 0.000000000000001 Sekunden übereinander geworfen wurden zusammen mit einem dritten Ziegelstein eine Mauer bilden würden gleich. Eigentlich wäre es sogar noch unwahrscheinlicher.
Paul Davies erklärt dieses wundersame Ereignis mit folgenden Worten:
„Das Kohlenstoffelement, das für das Leben auf Erden so lebenswichtig ist, existiert nur aufgrund eines „glücklichen Zufalls“. Der Kohlenstoffkern entsteht dadurch, dass im Zentrum der großen Sterne innerhalb einer exakten Frist drei Heliumkerne nacheinander aufeinander treffen. Weil das Aufeinandertreffen von drei Kernen selten auftritt, kann diese Reaktion lediglich bei einem festgelegten Energieniveau stattfinden, das als „Resonanz“ bezeichnet wird und muss eine effektive Geschwindigkeit aufweisen. Bei Reaktionen auf diesem Niveau spielt der Quanteneinfluss eine große Rolle. Bei den Resonanzen handelt es sich um „ein Werk des Glücks", dass die Energie in den großen Sternen und den Heliumkernen fast genau gleich ist.“14

The element of carbon, which occurs naturally on Earth in the form of coal or diamond, actually formed in the nuclei of giant stars. As a result of these stars exploding as novas, masses of carbon and other elements were hurled into space, subsequently reaching other stars and planets, of which our Earth is one.
Paul Davies beschreibt dieses Ereignis, das weit davon entfernt ist mit Begriffen wie Zufall erklären werden zu können, mit sinnlosen und unlogischen Phrasen wie „Glück“ oder „glücklicher Zufall“, weil er über seinen blinden materialistischen Glauben nicht hinauswachsen kann. Er hat mit eigenen Augen gesehen, dass es sich dabei um ein Wunder handelt und beschreibt es begeistert. Doch einzig und allein um die Schöpfung nicht zu akzeptieren, übernimmt Davies Erklärungen, die nicht mit Wissenschaft oder Verstand vereinbar sind, so wie „Glück“ oder „Zufall“.
In der chemischen Schicht der roten Riesen vollzieht sich ein Wunder, das als „Doppelresonanz“ bezeichnet wird. In dem Moment, in dem sich zwei Heliumatome verbinden und eine Resonanz eingehen, erscheint ein drittes Heliumatom um sich innerhalb von 0,000000000000001 Sekunden mit dem Beryllium zu verbinden und zu Kohlestoff zu werden. Das wäre unter normalen Bedingungen ein ziemlich unmögliches Ereignis.
George Greenstein macht mit folgenden Worten deutlich, dass es sich bei der doppelten Resonanz um ein ausgesprochen außergewöhnliches Ereignis handelt:
„Bei dieser Geschichte gibt es bei drei unterschiedlichen Strukturen (Helium, Beryllium und Kohlenstoff) zwei sehr unterschiedliche Resonanzen. Es ist schwer zu begreifen, warum diese Atomkerne so harmonisch zusammenarbeiten. Wie auch bei anderen nuklearen Reaktionen, liegt auch hier ein außergewöhnlich glücklicher Zufall zugrunde… Das wäre so, als würde man zwischen einem Fahrrad, einem Auto und einem Lastwagen eine sehr tiefe und komplexe Resonanz entdecken. Warum sollten diese genannten Strukturen, die nichts miteinander zutun haben, in Harmonie zueinander stehen? Unser Leben und das Leben aller Lebensformen im Universum entstehen dank dieses außerordentlichen Vorgangs."15
Im Angesicht dieses außergewöhnlichen Schöpfungswunders liefert ein anderer materialistischer Wissenschafter, nämlich Greenstein, mit der Aussage „eine höchst glückliche Verknüpfung von Zufallen" eine Erklärung, die fern ab der Wissenschaft liegt. Greenstein vergleicht das Entstehen von Kohlenstoffatomen im Inneren der riesigen Sterne mit „einer starken Resonanz zwischen einem Fahrrad, einem Auto und einem Lastwagen“, dass es ein unmögliches Werk des Zufalls wäre, wenn diese von selber entstünde. Doch aufgrund seines materialistischen Dogmas kann er es nicht offen als ein „Schöpfungswunder“ bezeichnen.
In den folgenden Jahren sind einige weitere Elemente, wie beispielsweise der Sauerstoff, aufgrund der außergewöhnlichen Resonanzen entstanden. Fred Hoyle hat diesen „außergewöhnlichen Vorgang“ als erster entdeckt und kam in seine Buch „Galaxies, Nuclei and Quasars“ (Galaxien, Nuklei und Quasare) zu dem Ergebnis, dass es sich dabei einen so planvollen Vorgang handelt, dass es sich dabei nicht um ein Ergebnis des Zufalls handeln könnte. Und obgleich er ein eingefleischter Materialist ist, hat er die von ihm entdeckte doppelte Resonanz als „einen abgestimmten Vorgang" bezeichnet.16



Carbon is the main building block for all Earthly life. The organic molecules composing the bodies of living things-proteins, fats and carbohydrates-are all formed from different carbon compounds. The atoms of carbon in your body as you read this book are actually leftovers from a supernova explosion, billions of years ago in the depths of space.
In einem anderen Artikel schreibt er folgendes:
„Wenn sie durch eine stellare Nuklearsynthese (Atomkernverschmelzung) Kohlenstoff oder Sauerstoff produzieren möchten, so gibt es zwei Ebenen, auf denen sie Einstellungen vornehmen müssen. Die Einstellungen, welche sie treffen müssen, sind genau die, die momentan auf den Sternen vorherrschen… Wenn man die Tatsachen durchdenkt, so wird offensichtlich, dass ein erhabener Verstand in die Physik, die Chemie und die Biologie eingegriffen hat und es keine unbewussten Kräfte in der Natur gibt. Die Zahlen, die man erhält, wenn man Berechnungen anhand der Tatsachen anstellt, sind so unfassbar, dass es mir scheint, dass man das Ergebnis nicht diskutieren kann.“17
Hoyle war so beeindruckt von diesen wundersamen Ereignissen, dass er betonte, dass auch die übrigen Wissenschaftler dies erkennen müssten:
„Jeder Wissenschaftler, der sich mit den Beweisen beschäftigt, muss unweigerlich zu folgendem Ergebnis kommen: Was im Inneren der Sterne von statten geht wurde unter Einbeziehung der Gesetze der Atomphysik absichtlich entworfen.18
Das exakte Maß der Schwerkraft
Die physikalischen Gesetze des Universums bestehen aus vier Hauptkräften. Dabei handelt es sich um die „Erdanziehungskraft“, die „Elektromagnetische Kraft“, die „starke Kernenergie“ und die „schwache Kernenergie“. Diese Kräfte wurden exakt so eingerichtet, dass sie genau die Werte aufweisen, welche die heutige Form des Universums und des Lebens ermöglichen.

One of the most important forces that affect the order of the universe is gravity. Newton declared this was an extraordinary force that not only caused apples to fall from trees, but also served to maintain the planets in their orbits.

Were the force of gravity any weaker, our Earth would escape the gravitational pull of the Sun and drift off into space. Were it just a little stronger, we would plunge into the Sun and be destroyed.
Eine der wichtigsten Kräfte im Universum ist die Schwerkraft oder auch „Erdanziehungskraft“ (Gravitation). Newton hat festgestellt, dass diese Kraft nicht nur auf einen Apfel einwirkt, wenn dieser vom Baum fällt, sondern auch dafür verantwortlich ist die Planeten in ihren Umlaufbahnen zu halten. Einstein hat noch eine weitere Dimension aufgedeckt und erklärt, wie die riesigen Sterne durch die Schwerkraft kollabieren und sich in schwarze Löcher verwandeln. Tatsächlich ist die Schwerkraft eine der kritischsten Kräfte des Universums. Auch für die Kontrolle über die Ausweitung des Universums ist die Schwerkraft verantwortlich.
Zahlenmäßig verfügt die Schwerkraft über genau den Wert, welcher die Entstehung unseres Universums ermöglicht.
Hätte die Schwerkraft einen Wert, der nur leicht über dem heutigen Wert liegt, gehabt, so hätten sich die Sterne sehr viel schneller entwickelt und selbst der kleinste Stern im Universum hätte mindestens 1,4 Mal mehr Masse erhalten als unsere Sonne. Dieser Art von Sternen verglühen sehr schnell und unbeständig und dadurch würden auf den Planeten in deren Umgebung nicht die Bedingungen herrschen, damit sich Leben entwickeln kann. Damit Leben existieren kann, müssen die Sterne so klein sein wie unsere Sonne.
Wenn die Schwerkraft einen nur etwas höheren Wert gehabt hätte, so hätten sich alle großen Sterne in Schwarze Löcher verwandelt. Außerdem wäre die Anziehungskraft selbst auf dem kleinsten Planeten so stark, dass kein Lebewesen, das größer ist als ein Käfer, sich aufrecht halten könnte.
Wenn die Schwerkraft allerdings einen etwas geringeren Wert aufweisen würde, so würden alle Sterne andererseits nur 0.8 der Masse unserer Sonne aufweisen. Doch auch wenn so kleine Sterne beständig und lange glühen, um Leben zu ermöglichen, so hätten sich nicht die Schwermetalle entwickeln können, die für das Leben notwendig sind. Denn Eisen und Schwermetalle können nur im Kern von Riesensternen produziert werden und nur diese Art von Sternen kann Beryllium und noch schwerere Elemente zwischen den Sternen aussenden. Diese Elemente müssen vorhanden sein, damit Planeten und Lebensformen entstehen können.
Wir wie gesehen haben, hätte die geringste Abweichung in der Anziehungskraft der Masse verhindert, dass Leben und daher auch der Mensch, entstehen konnten. Eine größere Abweichung bei der Anziehungskraft der Masse hätte zu Folge gehabt, dass das, was wir als Universum bezeichnen, nie entstanden wäre. Wäre die Anziehungskraft der Masse etwas stärker gewesen, so wäre das Universum kollabiert, noch bevor es sich hätte ausweiten können. Wäre diese Kraft etwas geringer ausgefallen, so hätte sich kein Stern und keine Galaxie entwickeln können.
Aber die Tatsache, dass wir heute auf der Erde leben können zeigt, dass keine dieser negativen Varianten eingetreten ist. Ganz im Gegenteil, das Universum folgt in jedem Detail einem perfekten Plan und Gleichgewicht. Gott, der Herr über unendliche Weisheit, hat unser Universum mit Hilfe einer außerordentlichen „Verkettung von Wundern“ und in vollständiger Harmonie erschaffen:
Der sieben Himmel erschaffen hat, einen über dem anderen. Du erblickst in der Schöpfung des Erbarmers kein Missverhältnis. So schau dich von neuem um, ob du Mängel siehst! Dann lass den Blick ein weiteres Mal schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zurückkehren. (Quran, 67:3-4)
Das außerordentliche Gleichgewicht
zwischen den weiteren Kräften im Universum
Wenn wir nun nach der Erdanziehungskraft die weiteren Kräfte betrachten, welche die Gesetze des Universums bilden, so erkennen wir, dass diese ausgesprochen exakt austarierte Werte haben und sie in einem sensiblen Verhältnis zueinander stehen.
- Elektromagnetische Energie

Electromagnetic force joins together the protons and electrons in the atom.

Were electromagnetic force just a little weaker or stronger, atoms could not combine or stay together. As a result, molecules essential to life could never form.
Bekanntermaßen setzen sich alle belebten und unbelebten Existenzen aus einer Grundstruktur zusammen, die als „Atom“ bezeichnet wird. Ein Atom setzt sich aus einem Proton genannten Teilchen im Kern und Elektronen zusammen, die um den Kern kreisen. Die Art eines Atoms wird anhand dessen bestimmt, wie viele Protonen sich im Kern befinden. Bei einem Atom mit einem Proton beispielsweise handelt es sich um „Hydrogen“ (Wasserstoff), bei einem Atom mit zwei Protonen um „Helium“ und bei einem Atom mit 26 Protonen um „Eisen“. Ebenso verhält es sich mit den übrigen Elementen.
Die Protonen im Inneren eines Atoms haben eine positive elektrische Strömung, die Elektronen, die in der Umgebung kreisen, eine negative. Durch die gegensätzliche Strömung zwischen dem Proton und dem Elektron entsteht eine Anziehungskraft, die die Elektronen in der Umlaufbahn des Atomkerns hält. Diese Kraft, welche die Protonen und Elektronen miteinander verbindet, wird als „Elektromagnetismus“ bezeichnet.
Die Besonderheit in der Umlaufbahn der Elektronen um den Atomkern besteht darin, dass sie bestimmen, welche Verbindungen die Atome untereinander eingehen und welche Art von Molekülen entstehen können.
Der Elektromagnetismus ist eine der vier Grundkräfte im Universum und wenn der Wert nur etwas geringer ausgefallen wäre, so hätte das zur Folge gehabt, dass sehr viel weniger Elektronen sich in der Umgebung der Atomkerne hätten halten können. Wäre der Wert etwas größer ausgefallen, so hätte kein Atom seine Umlaufbahn mit einem anderen teilen können, um eine Verbindung einzugehen. In beiden Fällen hätten niemals die Moleküle entstehen können, die für Leben notwendig sind.
- Starke Atomkraft

One concrete example of nuclear power's impressive effects is the detonation of an atomic or hydrogen bomb.
Die starke Wechselwirkung hält die Protonen und Neutronen innerhalb eines Atomkerns zusammen. Wie wir kurz zuvor gesehen haben, handelt es sich bei Protonen um elektrisch geladene Teilchen. Entsprechend der elektromagnetischen Gesetze ziehen sich Teilchen mit gegensätzlicher elektrischer Spannung an, Teilchen mit gleicher Spannung stoßen sich ab. Die Elektronen und die Protonen ziehen sich also gegenseitig an, die Protonen stoßen andere Protonen und Elektronen andere Elektronen ab In vielen Atomkernen befinden sich dutzende Protonen dicht aneinander. Natürlicherweise müssten sich diese Protonen dann mit großer Energie abstoßen und sich voneinander entfernen und verteilen. Doch das ist nicht der Fall; die Protonen im Atomkern verbleiben in ihrer festen Form zueinander. Denn es wirkt eine Kraft auf sie, die sie aneinander hält und noch stärker wirkt als die elektromagnetische Abstoßungskraft: „Starke Wechselwirkung“ (Kernkraft).

Strong nuclear force is the greatest universal force, which holds together neutrons and protons in the atomic nucleus.
Die Starke Wechselwirkung ist die stärkste Kraft im Universum. Diese gewaltige Kraft wird bei Atombomben und Wasserstoffbomben deutlich. Diese Energiequelle stellt den Brennstoff dar, von dem sich die Sonnen seit 4,5 Milliarden Jahren speist und der Berechnungen zufolge noch für weitere 5 Milliarden Jahre ausreichend sein wird. Der Zahlenwert dieser gewaltigen Kraft ist einer der Schlüsselwerte des Universums. Eine prozentual geringe Abweichung des Wertes der Starken Wechselwirkung nach oben oder unten hätte zur Folge, dass das Grundelement des Lebens, der Wasserstoff, nie entstanden wäre. Eine noch gewichtigere Abweichung hätte zu Folge gehabt, dass die physikalischen Gesetze andere gewesen wären und somit die Ordnung und das Gleichgewicht des Universums zerstört.
Die „starke Wechselwirkung“, welche die Atomkerne aneinander bindet und die andere universale Kraft, die „elektromagnetische Kraft“ stehen in einem sehr exakten Verhältnis zueinander.
Wäre die Kraft der starken Wechselwirkung nur etwas schwächer, könnten sich die Protonen, die wie oben beschrieben den Atomkern bilden, sich nicht aneinander halten und würden sich wegen der elektromagnetischen Kraft gegenseitig abstoßen. Dann würde es keine Atome geben, die über mehr als ein Proton verfügen. Deswegen gäbe es im Universum nur Wasserstoff, das Element mit nur einem Proton.
Wenn die starke Wechselwirkung im Vergleich zum Elektromagnetismus nur etwas stärker ausgefallen wäre, so hätten sich im Universum keine Atome mit nur einem Proton, also kein „Hydrogen“ entwickeln können. Denn wenn die Starke Wechselwirkung kräftiger gewesen wäre als der Elektromagnetismus, so würden sich alle Protonen miteinander verbinden und wie eben bereits erwähnt, würde es dann keine Hydrogenatome geben, die nur ein Proton haben. Dann hätten die Sterne und Galaxien, selbst wenn sie unter diesen Umständen entstanden wären, eine komplett andere Struktur. Offen gesagt würde es keinen Stern, keine Supernova, keinen Planeten und kein Atom geben, wenn die Werte dieser Grundkräfte von ihrem tatsächlichen Wert abweichen würden. Dann würde es logischerweise auch kein Leben geben.19
- Schwache Wechselwirkung (schwache Kernkraft)

The weak nuclear force carried by subatomic particles was created with a very delicate balance to ensure the formation of the universe in which we live.
Eine andere Grundkraft im Universum ist die „schwache Atomkraft“, die einen sehr genau berechneten Wert hat. Die schwache Atomkraft ist eine Kraft, die für eine Art des radioaktiven Verfalls verantwortlich ist. Für den radioaktiven Zerfall, der durch die schwache Wechselwirkung in Gang gesetzt wird, können wir als Beispiel anführen, wie ein Neutron und ein Proton in ein Elektron und ein Anitneutrino zerfallen.
Wie sich hieraus ergibt, kommt eigentlich ein „Neutron“, eines der Grundbestandteile eines Atoms, mit den übrigen von uns aufgezählten drei Teilchen zusammen. Die schwache Wechselwirkung ist der Grund, warum die Neutronen ihre Verbindung verlassen und zerfallen. Doch der Wert der schwachen Wechselwirkung ist so exakt, dass dieser Vorgang in einem empfindlichen Gleichgewicht steht.
Hätte die starke Wechselwirkung einen nur geringfügig höheren Wert, würden die Neutronen leichter zerfallen und daher viel seltener im Universum vorkommen. In diesem Fall wären nach dem Urknall bis heute nur sehr wenige oder gar keine Heliumatome, in deren Kern zwei Neutronen sind, entstanden. Helium ist nach dem Wasserstoff bekannter Maßen das zweitleichteste Element.
Wenn es nicht ausreichend Helium gibt, dann könnten im nuklearen Ofen im Kern der Sterne nicht die lebensnotwendigen Schwermetalle entstehen. Denn schwere Elemente wie „Kohlenstoff", „Sauerstoff“ und „Eisen“ entstehen aus Verbindungen im Zentrum der riesigen Sterne, wie wir bereits in den vorherigen Kapiteln gesehen haben. Helium ist also auf gewisse Art und Weise die Grundlage für die anderen Elemente. Daher bedeutet Helium auch, dass die lebensnotwendigen übrigen schweren Elemente existieren.
Andererseits hätte es einen anormalen Anstieg in der Produktion von schweren Elementen und Helium gegeben, wenn der Wert der schwachen Wechselwirkung nur etwas geringer ausgefallen wäre. Das hätte bedeutet, dass Leben unmöglich gewesen wäre.
Einer der Umstände, die den Wert der schwachen Wechselwirkung so kritisch macht, ist dessen Einfluss auf die sechsteiligen Atome genannt Neutrinos. Die Neutrinos spielen eine Schlüsselrolle bei den schweren Elementen, die im Inneren der Sterne entstehen und eine Grundlage des Lebens darstellen und bei der Explosion einer Supernova ins All geschleudert werden. Die einzige Kraft, die auf die Neutrinos einwirkt, ist die schwache Wechselwirkung.
Wäre diese etwas schwächer, so könnten sich die Neutrinos sehr viel freier bewegen, da sie durch nichts angezogen werden. Im Ergebnis würde das bedeuten, dass sie während der Explosion einer Supernova leicht entweichen könnten, ohne die notwendigen Reaktionen durchgeführt zu haben und das würde verhindern, dass die schweren Elemente ins All geschleudert würden.
Gleichzeitig würden die lebensnotwendigen schweren Elemente auch nicht ins All geschleudert werden, wenn die schwache Wechselwirkung einen stärkeren Wert aufweisen würde, weil die Neutrinos im Kern der Supernova festgehalten werden würden.
Paul Davies stellt fest, dass die physikalischen Gesetze im Universum genau so bestimmt sind, dass sie für menschliches Leben geeignet sind und das Universum ein ganz anderer Ort wäre, wenn die Zahlenwerte dieser physikalischen Gesetze nur leicht variieren würden. Er führt dies folgendermaßen fort:
„Und mit größter Wahrscheinlichkeit wären wir nicht hier, um dies zu beobachten… Je weiter der Mensch die Kosmologie erforscht, desto deutlicher wird wie unglaublich die Sache ist. Die letzten Erkenntnisse über den Anfang des Universums zeigen, dass die Expansion des Universums mit einer Exaktheit von statten ging, die zutiefst erstaunt.“20
Die kosmische Grundstrahlung ist einer der Hauptbeweise für den Urknall und wurde zum ersten Mal von Robert Wilson und Arno Penzias beobachtet, wofür sie 1965 den Nobelpreis erhielten. Penzias bewertet diesen außergewöhnlichen Entwurf, der dem Universum zugrunde liegt, folgendermaßen:
„Die Astronomie führt uns zu einem außergewöhnlichen Ereignis: Ein Universum, das aus dem Nichts entstanden ist. Das Universum wurde exakt in dem Gleichgewicht, welches Leben ermöglicht, gegründet und es liegt ein Plan dahingehend zugrunde.“21
Robert Jastrow, Professor für theoretische Physik an der Universität Colombia sagt, dass „Physik und Astronomie gezeigt haben, dass das Universum innerhalb der engen Grenzwerte errichtet wurde, in denen menschliches Leben möglich ist. Diese Tatsache wird als „antrophisches Prinzip“ (anthropic principle) bezeichnet. Das ist meiner Ansicht nach das metaphysischste Ergebnis, zu welchem die Wissenschaft bis heute gelangt ist.“22
Wie wir anhand der detailreichen Erklärungen gesehen haben, lässt sich das wundersame Gleichgewicht der Kräfte im Universum zu sich selber und untereinander nicht mit dem Wort Zufall erklären. Die Harmonie, welche wir im Universum beobachten können, besteht, weil die Zahlenwerte um nicht mehr als ein oder zwei Prozent abweichen. Das Außergewöhnliche wird noch dazu dadurch hervorgehoben, dass dieses Gleichgewicht sich seit Anbeginn der Welt nicht verändert hat und seither die exakten Einstellungen bestehen und niemals eine Abweichung erlebt wurde. So wie die Wissenschaftler es zuvor bereits offen ausgesprochen haben, wird dadurch offensichtlich, dass das gesamte Universum „exakt eingerichtet“ wurde und in einem „exakten Gleichgewicht" angelegt. Selbstverständlich kann ein so wunderbares Gleichgewicht nicht durch Zufall entstehen, sich nicht von selber errichten und niemand kann behaupten, dass es sich von selber so angeordnet habe. Dieses perfekte Gleichgewicht wurde vom Schöpfer, dem Herren über unendliche Weisheit und Wissenschaft eingerichtet und geordnet. Dieser Schöpfer ist Gott, Der die Himmel mit einer erhabenen Weisheit errichtet hat.
Die phantastische Harmonie zwischen
Protonen und Elektronen
- Die Harmonie in der elektrischen Spannung

The masses of protons and electrons-the basic particles which make up the atom-are very different. Yet miraculously, their electrical charges have been created equally in number. This extraordinary harmony is most important to maintaining equilibrium in the universe in which we live.
Protonen sind in Bezug auf ihren Umfang und ihre Masse sehr viel größer als Elektronen. Die Masse eines Elektrons ist genau 1836 Mal größer als die eines Protons. Wenn man einen anschaulichen Vergleich treffen will, so wäre der Unterschied so wie zwischen einem Menschen und einer Haselnuss. Elektronen und Protonen haben also keinerlei „Ähnlichkeit“ in Bezug auf ihren physischen Aufbau.
Doch interessanter Weise haben dennoch beide Teilchen genau dieselbe elektrische Spannung. Das eine verfügt über eine negative Spannung, das andere über eine positive. Doch die Spannung in beiden ist genau gleich. Dank dessen ist die elektrische Ladung im Inneren eines Atoms ausgeglichen. Dabei gibt es keinen Faktor, der dieses Gleichgewicht erzwingen würde. Ganz im Gegenteil, der Physik nach wäre zu erwarten, dass ein Elektron wegen seiner Masse im Verhältnis weniger elektrische Spannung aufweist als ein Proton.
Was aber wäre der Fall, wenn Protonen und Elektronen tatsächlich eine unterschiedliche Spannung aufweisen würden?
In diesem Fall würden sämtliche Atome im Universum wegen der erhöhten Spannung in den Protonen ebenfalls über eine erhöhte Spannung verfügen. Daher würden sich alle Atome im Universum gegenseitig abstoßen.
Was würde wohl passieren, wenn genau das jetzt eintreten würde? Was geschieht, wenn alle Atome im Universum sich abstoßen?
Es wäre unglaublich. Beginnen wir mit den Veränderungen, die in ihrem Körper stattfinden würden. In dem Moment, in welchem sich diese Änderungen vollziehen, werden Ihre Arme und Hände, welche dieses Buch halten, zerfallen. Doch nicht nur Ihre Arme und Hände, auch Ihr Rumpf, Ihre Beine, Ihr Kopf, Ihre Augen, Ihre Zähne, kurz gesagt Ihr gesamter Körper wird plötzlich Stück für Stück in die Luft fliegen. Das Zimmer, in dem Sie sitzen, die Außenwelt, die Sie von ihrem Fenster aus sehen, fliegt plötzlich in die Luft. Alle Meere und Berge auf Erden, alle Planeten des Sonnensystems und alle Sterne des Universums zerfallen in unendlich viele Teile und verschwinden. Und es existiert nichts mehr, was jemals wieder das Universum mit seinen Augen betrachten könnte. Das, was wir als Universum bezeichnen, besteht aus Atomen, die sich gegenseitig abstoßen.
Wie groß müsste wohl die Abweichung im Verhältnis der elektrischen Strömung zwischen den Elektronen und den Protonen sein, damit wir diese schreckliche Katastrophe erleben? Wenn der Unterschied ein Prozent betragen würde, hätte das bereits diese katastrophalen Ausmaße zur Folge? Oder liegt die kritische Grenze bei eins zu Tausend? Prof. George Greenstein erklärt dieses Thema in seinem Buch „The Symbiotic Universe“ (Das symbiotische Universum) folgendermaßen:

The total number of protons and electrons in the universe has been calculated with the greatest precision. Both kinds of particles are practically identical in number. The equality is of crucial importance to ensure the universe's electromagnetic balance.
Wenn die elektrische Spannung nur um eins zu 100 Milliarden abweichen würde, so wäre das ausreichend, damit Menschen und Steine zerfetzt werden. Für größere Körper, so wie die Erde und die Sonne, ist das Gleichgewicht noch empfindlicher. Das Verhältnis, welches die Himmelskörper benötigen, ist eins in einer Milliarden Milliarden.23
- Harmonie in den Zahlen
Das Verhältnis von Protonen zu Elektronen in Bezug auf die Anzahl im Universum ist sehr wichtig. Denn es stellt das exakte Gleichgewicht zwischen Anziehung der Masse und elektromagnetischer Kraft dar. Als das Universum noch jünger als eine Sekunde war, haben die Antiprotonen die Protonen, die in gleicher Anzahl vorhanden waren, zerstört und es sind so viele Protonen übrig geblieben, wie in der heutigen Struktur des Universums vorkommen. Dasselbe ist auch in Bezug auf die Elektronen und Pozitronen (Antikelektronen) passiert. In erstaunlichem Ausmaß weisen die Protonen und die Elektronen einen bewundernswert minimalen Unterschied in der Größenordnung von 1:1037 auf.
Diese Ausgewogenheit ist eine wichtige Grundvoraussetzung für das elektromagnetische Gleichgewicht im Universum. Denn wenn es ein Ungleichgewicht zwischen den Elektronen oder den Protonen geben würde, so würden die Teilchen, die ein Übermaß an derselben elektromagnetischen Spannung aufweisen, sich gegenseitig abstoßen und dadurch die Möglichkeit schaffen, dass sie sich voneinander entfernen. In diesem Fall würden die sechsteiligen Atome verhindern, dass sich die Atome, die alle Materie und Himmelskörper ausmachen, sich verbinden können. Letztendlich hätten weder die Galaxien, noch die Sterne noch die Planeten jemals entstehen können. Natürlich auch die Erde nicht, der Planet, der die besten Lebensbedingungen bietet…
Eventualitäten, die den Verstand überfordern
Wie hoch ist unter Berücksichtigung der physikalischen Variablen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Universum, in dem Leben möglich ist, durch Zufall entstehen kann. Ein Mal in einer Milliarde mal einer Milliarde? Oder liegt die Wahrscheinlichkeit bei eins zu dreimal einer Trillion? Oder noch geringer?
Diese Zahl wurde von Prof. Roger Penrose, einem berühmten Britischen Mathematiker und engen Kollegen Stephen Hawkings, berechnet. Er bezog alle physikalischen Variablen in seine Berechnungen mit ein, beachtete, dass diese auf verschiedene Arten aufgereiht werden können und stellte dadurch fest, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich nach dem Urknall eine Umgebung entwickelt, in der Leben möglich ist.
Die Wahrscheinlichkeit, die Penrose herausgefunden hat, ist diese: Eine Wahrscheinlichkeit von 10 zu 10123! Es ist sogar schwer sich auszudenken, was diese Zahl bedeutet. Die mathematische Schreibweise 10123 bedeutet, dass nach der Zahl 1 123 Nullen angefügt werden. (Die gesamte Anzahl der Atome im Universum ist eine ebenso astronomische Zahl, die größer ist als 1078) Doch die Zahl, welche von Penrose gefunden wurde, ist noch sehr sehr viel höher. Denn seine Zahl hat 10123 Nullen.
Wir können diese Zahl anhand einiger Beispiele verdeutlichen: 103 drückt 1000 Nullen aus. Das bedeutet, dass nach der 1 1000 Nullen kommen. Wenn nach der 1 neun Nullen kommen, so macht das eine Milliarde. Wenn 12 Nullen kommen, so macht das eine Trillion. Aber hinter der eins kommen 10123Nullen. Und hierfür gibt es in der Mathematik weder einen Namen noch eine Definition.
Eine Wahrscheinlichkeit, die kleiner ist als 150 zu 10 wird in der Mathematik als „Null Wahrscheinlichkeit" bezeichnet. Doch die Zahl, von der hier die Rede ist, ist Trillionen und Trillionen und Trillionen Mal größer als 1050. Mit anderen Worten zeigt uns die Zahl, dass es schlicht und ergreifend unmöglich ist, das Universum mit Zufall zu erklären. Prof. Penrose gibt folgenden Kommentar zu dieser Zahl ab, die die Grenzen des Verstandes bei weitem übersteigt:
Diese Zahl, also die Wahrscheinlichkeit von 10123, zeigt uns deutlich und klar das Ziel des Schöpfers. Das ist wirklich eine außerordentliche Zahl. Niemand könnte diese Zahl jemals niederschreiben, denn neben die eins müssten 10123 Nullen gesetzt werden. Selbst wenn auf jedem Proton und jedem Neuron im Universum je eine Null geschrieben stehen würde, so könnte man nicht diesen Wert erreichen.24
Es ist ein offensichtlicher Beweis für die Schöpfung, dass aus allen möglichen mathematisch zu berechnenden Wahrscheinlichkeiten genau unser Universum exakt so entstanden ist, noch dazu auf die perfekteste Art und Weise. Ohne Zweifel leben wir in einem so perfekten Universum, dass dieses nicht aus blinden Zufällen und den Beschlüssen unbewusster Atome entstanden sein kann. Der gesamte Kosmos, die perfekten Systeme, die er beinhaltet, alles Beseelte und Unbeseelte darin existiert zweifelsohne nur dank der perfekten Schöpfung unseres Herrn Gottes.

Professor Roger Penrose, the famous British mathematician, calculated the probability of a universe that allowed life to come into being by chance. He included all physical factors in his calculations, bore in mind the number of different ways they could be strung together, and worked out the chances of an environment capable of sustaining life emerging amidst all the other probable outcomes of the Big Bang.
The probability that Penrose calculated was: 1 in 10123!
It's hard even to imagine the significance of such a number. In mathematics, 10123 signifies a 1 followed by 123 zeroes .
Even this number, representing a 1 followed by 123 zeroes, is a literally astronomical figure, even greater than the total of all atoms in the universe (1078). But the number calculated by Penrose is far greater for it has 10123 zeros following the number 1. Penrose says, "Even if we were to write a 0 on each separate proton and on each separate neutron in the entire universe-and we could throw in all the other particles for good measure-we should fall far short of writing down the figure needed."

2.KAPITEL DAS WUNDERBARE GLEICHGEWICHT ZWISCHEN DEM SONNENSYSTEM UND DER ERDE


Und Er machte euch die Nacht und den Tag dienstbar; die Sonne, der Mond und die Sterne sind (euch) ebenfalls dienstbar, gemäß Seinem Befehl. Siehe, darin ist wahrlich ein Zeichen für einsichtige Leute. (Quran, 16:12)
Die Position des Sonnensystems innerhalb der Galaxie

The Solar System's location in the Milky War is the product of flawless design. Life on Earth would be impossible if it were elsewhere in the Galaxy.
Nicht nur das phantastische Gleichgewicht und die Maßeinheiten des Sonnensystems sind ein Produkt perfekter Schöpfung, sondern auch ihre Position innerhalb der Milchstraße. Ihre Umlaufbahn befindet sich weit vom Zentrum der Galaxie entfernt, außerhalb der Spiralarme.
Es ist bekannt, dass die Milchstraße einen spiralförmigen Aufbau hat. Die Sterne und Himmelskörper in der spiralförmigen Galaxie sind so angeordnet, dass sie in jeweils gleichem Abstand auf den gewundenen Armen der Galaxie liegen. Auch zwischen den Spiralarmen, die in Richtung Zentrum führen, befinden sich einige Sternensysteme, doch deren Anzahl ist so gering, dass man sie übergehen kann. Unser Sonnensystem ist eines der wenigen Sternensysteme, die ihren Platz zwischen den Spiralarmen haben.
Warum ist es wohl so wichtig, dass das Sonnensystem zwischen den Spiralarmen gelegen ist?
Aufgrund dieser Stelle haben wir einen klaren und sauberen Blick ins All, da wir weit von den Gasen und Ausdünstungen der Spiralarme entfernt sind. Würden wir uns auf einem der Spiralarme befinden, so wäre unser Blick in bemerkenswerter Art und Weise getrübt. Prof. Michael Denton führt das in seinem Buch Nature’s Destiny (Das Schicksal der Natur) folgendermaßen aus:
Eine weitere besonders interessante Tatsache besteht darin, dass das Universum nicht nur für unsere Existenz und unsere biologischen Bedürfnisse besonders passend ausgerichtet ist, sondern es gleichzeitig auch besonders geeignet ist, damit wir dies wahrnehmen können… Dadurch, dass unser Sonnensystem sich am Ufer eines galaktischen Arms befindet, können wir des Nachts den Himmel betrachten, die fernen Galaxien sehen und Informationen über den Aufbau des Universums erlangen. Würden wir uns im Zentrum einer Galaxie befinden, könnten wir niemals den Spiralaufbau beobachten oder eine Vorstellung über den Aufbau des Universums gewinnen.25
Für gewöhnlich können Sterne sich nicht lange zwischen den Spiralarmen halten, sie werden letztendlich ins Innere der Arme gezogen. Doch unser Sonnensystem bleibt seit 4,5 Milliarden Jahren auf seiner festen Umlaufbahn zwischen den Spiralarmen.
Diese feste Position liegt daran, dass die Sonne sich auf einer Bahn befindet, die als „galactic co-rotation radius“ (galaktischer Co-Rotationsradius) bezeichnet wird.
Damit ein Stern sich fest zwischen zwei Spiralarmen halten kann, darf er nur auf einer bestimmten Entfernung zum Zentrum der Galaxie, also dem „Co-Rotationsradius“ gelegen sein und sich nur in derselben Geschwindigkeit bewegen, mit der sich das Zentrum der Galaxiearme dreht.26 Und unter den Milliarden von Sternen in der Galaxie nimmt lediglich unsere Sonne diese spezielle und gesonderte Position ein.
Außerdem befinden wir uns außerhalb der Spiralarme an der sichersten Stelle des Universums. Denn somit sind wir uns außerhalb des Gebiets mit einer hohen Sternendichte, wo durch die Anziehungskraft Abweichungen in der Umlaufbahn entstehen können.
Außerdem sind wir auch weit entfernt des tödlichen Einflusses, den eine explodierende Supernova hat. Anderenfalls wäre es in keiner anderen Region der Galaxie möglich gewesen, dass die Erde rund 4 Milliarden Jahre (die Zeit um das menschliche Leben auf dem Planeten ersprießlich zu machen) überlebt hätte.
Daher konnte Leben und natürlich auch der Mensch auf der Erde nur dadurch überleben, dass unser Sonnensystem an einer so speziellen und gesonderten Position erschaffen wurde. Der Mensch kann nur deswegen das Universum, in dem er lebt, erforschen und Zeuge der unvergleichlichen, erhabenen und wunderbaren Kunst und Weisheit in Gottes Schöpfung werden.
Mit anderen Worten ist auch die Positionierung des Sonnensystems im All, genau wie die physikalischen Gesetze des Universums, ein offensichtlicher Beweis dafür, dass das Universum dafür erschaffen wurde, damit der Mensch hier leben kann.
Das exakte Gleichgewicht im Sonnensystem
Unser Sonnensystem eignet sich besonders gut um das exakte Gleichgewicht und die Ordnung im Universum zu beobachten. Die unvergleichliche Ordnung der großen und kleinen Planeten in unserem Sonnensystem sorgt seit rund 4 Milliarden Jahren dafür, dass eine feste Struktur besteht.

The planet Jupiter, with its strong gravity, has been created as a protective shield, allowing for life on Earth. With its huge mass and strong magnetic field, Jupiter acts as a cosmic minesweeper for Earth. Thanks to Jupiter, thousands of meteors and comets are prevented from targeting the Earth and creating great damage.
Im Sonnensystem befinden sich neun Planeten mit insgesamt 54 Trabanten. Diese Planeten sind entsprechend der Nähe zu Sonne aufgezählt: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Neptun, Uranus und Pluto. Von diesen Planeten und 54 Trabanten weist die Sonne die nötige Oberfläche und Atmosphäre auf, um Leben zu ermöglichen.
Durch die „Anziehungskraft“ der Sonne und die Zentrifugalkraft werden die Planeten daran gehindert ins All abzudriften. Wegen der großen Anziehungskraft der Sonne werden alle Planeten angezogen, doch durch die Zentrifugalkraft, die durch ihre Rotation entsteht, können sie sich dieser Kraft widersetzen. Doch wäre die Geschwindigkeit der Rotation etwas geringer, so würden die Planeten Richtung Sonne gezogen und schlussendlich mit einer großen Explosion von der Sonne verschluckt.
Auch das Gegenteil wäre denkbar. Wenn die Planeten sich etwas schneller drehen würden, so würde die Anziehungskraft der Sonne nicht mehr ausreichen um sie zu halten und sie würden ins All abdriften. Allerdings besteht ein exaktes Gleichgewicht und das System wird durch dieses Gleichgewicht geschützt und besteht fort.
Hierbei sollte man der Tatsache Beachtung schenken, dass dieses Gleichgewicht für jeden Planeten unterschiedlich eingerichtet ist. Denn die Distanz zur Sonne ist bei jedem Planeten anders. Auch ihre Masse ist jeweils sehr unterschiedlich. Daher muss für jeden einzelnen eine unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeit festgelegt werden, sonst würden sie von der Sonne angezogen oder ins All hinausgeschleudert werden. Natürlich ist dieses Gleichgewicht auch für die Erde, einen der Planeten des Sonnensystems, sehr wichtig.
Außerdem haben neueste Ergebnisse der Forschung gezeigt, dass die Existenz der anderen Planeten für die Sicherheit und die Umlaufbahn der Erde sehr wichtig sind. Ein Beispiels dafür ist die Position des Jupiter. Der Jupiter ist der größte Planet im Sonnensystem und seine Existenz sichert eigentlich das Gleichgewicht der Erde. Astrophysische Berechnungen haben gezeigt, dass das Vorhandensein des Jupiters auf seiner Umlaufbahn dafür verantwortlich ist, dass die Erde und die anderen Planeten des Sonnensystems sich auf ihrer jeweiligen Umlaufbahn halten können.

All the masses, sizes, and distances between planets in the Solar System were created in a perfect equilibrium.
In vielen anderen Sternensystemen gibt es ähnliche Planeten wie den Jupiter. Doch diese sind weit davon entfernt das System, in welchem sie sich befinden, zu stabilisieren oder die anderen Planeten zu schützen. Laut Dr. Peter D. Ward von der Universität Washington sind „alle Jupiter, die wir bis heute beobachten konnten, schlecht. Der einzig Gute ist unserer. Und das muss er auch sein, anderenfalls würden wir entweder in die Schwärze oder direkt in die Sonne geschleudert werden.“27
Ein weiterer wichtiger Punkt in Bezug auf den Jupiter ist folgender: Würde es Jupiter nicht geben, gäbe es auf der Erde aufgrund vieler Meteoreinschläge kein Leben. Doch dank der Magnetkraft, welche der Jupiter aufgrund seiner großen Masse hat, bringt er Meteoren, die ins Sonnensystem eindringen, von ihrer Bahn ab und verhindert so, dass sie in Richtung Erde fliegen. So hat die Erde einen riesigen magnetischen Schutzschirm, der sie wie ein Schild beschützt.
In seinem Artikel „Wie besonders ist der Jupiter“ beschreibt der Planetenforscher George Wetherill diese zweite Aufgabe des Jupiter als Schutzschild der Erde folgendermaßen:
Würde es an der Stelle, an welcher sich der Jupiter befindet, keinen Planeten von dieser Größe geben, würden wir rund tausendmal häufiger zum Ziel für Meteoren und Meteoriten werden, die durch das All treiben… Würde sich der Jupiter nicht an seiner Position befinden, so wären wir nicht hier, um den Ursprung des Sonnensystems zu erforschen.28
Es wurde auch berechnet, dass das Zweiersystem aus Erde und Mond ebenfalls für den Schutz des Gleichgewichts im Sonnensystem wichtig ist. Würde es das Erde-Mond-System nicht geben, so würde der Jupiter mit seiner enormen Masse innere Planeten wie Merkur und Venus von ihrer Bahn abbringen. Das würde nach einer gewissen Zeit dazu führen, dass die Umlaufbahnen von Merkur und Venus sich extrem annähern würden. Solch eine Annäherung hätte zum Ergebnis, dass Merkur aus dem System geworfen würde und Venus ihre Umlaufbahn ändert. Anhand von Computersimulationen über das Sonnensystem haben Wissenschaftler festgestellt, dass das Gleichgewicht und die Stabilität, die seit Milliarden von Jahren im Sonnensystem herrscht, nur aufgrund der idealen Masse und Positionierung der Planeten zustande gekommen sind und die kleinste Abweichung innerhalb dieses Gleichgewichts dazu führen würde, dass das Sonnensystem und damit auch der Mensch nicht existieren würden.
In der Ausgabe vom November 1998 der weltweit anerkannten Zeitschrift „The Astronomical Journal" wurde hervorgehoben, dass der Entwurf für das Sonnensystem dergestalt sein muss, dass „Grundsätzlich die Erkenntnisse über das Sonnensystem darauf hinweisen, dass die Beständigkeit und das Gleichgewicht durch eine Art von „Grunddesign“ sichergestellt werden.“29
These examples, just a few of the sensitive balances essential for life to emerge and survive on Earth, are sufficient to reveal that the universe and the Earth could not have come into existence by chance.30
Kurz gesagt liegt dem Sonnensystem eine so außergewöhnliche und besondere Gestaltung zu Grunde, dass es für Leben geschaffen ist. Über diese erhabene Schöpfung Gott informiert uns der Quran in vielen Versen und befiehlt dem Menschen über diese wunderbare Schöpfung nachzudenken.
Und Er machte euch die Nacht und den Tag dienstbar; die Sonne, der Mond und die Sterne sind (euch) ebenfalls dienstbar, gemäß Seinem Befehl. Siehe, darin ist wahrlich ein Zeichen für einsichtige Leute. (Quran, 16:12)
Das ideale Verhältnis zwischen Größe
und Innenstruktur der Welt

Die Entfernung von der Sonne zur Erde, die Rotationsgeschwindigkeit, die Oberflächenform und die Größe sind ebenfalls sehr wichtig. Die Erde hat genau die notwendige Größe, damit Leben entstehen und existieren kann.

The type, proportion, and reaction speeds of heavy elements in the Earth's core play a highly important
role in forming the protective magnetic field around
the Earth, which protects us from all harmful rays
and particles from outer space.
Wenn wir die Erde mit dem Merkur vergleichen, der nur 8% der Masse hat oder mit Jupiter, der 318 mal mehr Masse hat, erkennen wir, dass Planeten eine sehr unterschiedliche Größe haben können. So unterschiedliche Größenverhältnisse machen deutlich, das die Erde nicht durch Zufall genau richtig entstanden sein kann.
Wenn wir die Eigenschaften betrachten, sehen wir, dass unser Himmelskörper genau die rechte Größe aufweist. Die amerikanischen Geologen Press und Siever geben folgende Informationen in Bezug auf die „Eignung“ der Erde:
Die Erde ist genau so groß, wie sie sein muss. Wäre sie kleiner, wäre die Anziehungskraft schwächer und die Atmosphäre könnte nicht gehalten werden. Wäre sie größer, wäre die Anziehungskraft viel höher und einige giftige Gase könnten in die Atmosphäre eindringen und tödlich wirken.31
Doch nicht nur die Masse der Erde, auch ihre innere Struktur ist genau so entworfen, dass sie Leben ermöglicht. Dank der Schichten im Erdinneren hat die Erde ein Magnetfeld, das für den Schutz des Lebens eine tragende Rolle spielt. Press und Siever erläutern dies folgendermaßen:
Der Erdkern ist mit ausgesprochener Exaktheit eingestellt und ein Wärmemotor, der sich aus Radioaktivität speist… Wäre dieser Motor etwas langsamer, hätten die Kontinente nicht die Struktur, die sie heute aufweisen... Das Eisen hätte niemals schmelzen können und in den flüssigen Erdkern hinabsteigen und es hätte sich dann auch niemals der Erdmagnetismus entwickelt... Wenn die Erde mehr radioaktiven Brennstoff gehabt hätte und der Motor daher schneller gearbeitet hätte, wären die vulkanischen Wolken so dicht gewesen, dass sie die Sonne bedeckt hätten.32

The angle of tilt of the Earth's axis, 23 degrees and 27 minutes, prevents extreme heat which might afflict between the poles and the equator. Were it not for that tilt, the temperature differences between the poles and the equator would rise still further, making impossible a life-supporting atmosphere.
Das Magnetfeld, von dem Press und Siever berichten, ist ausschlaggebend für das Leben auf der Erde. So wie oben ausgeführt, entsteht dieses Magnetfeld durch die Struktur des Erdkerns. Der Kern enthält magnetische Schwermetalle wie Eisen oder Nickel. Der innere Kern ist fest, der äußere Kern flüssig. Diese beiden Schichten bewegen sich. Durch diese Bewegung werden die Schwermetalle magnetisiert und es entsteht ein Magnetfeld. Dieses Feld reicht weit über die Atmosphäre hinaus und schützt dadurch die Erde vor möglichen Gefahren aus dem All. Die tödliche Strahlung, die von den anderen Sternen und nicht von der Sonne ausgeht, kann diese Schutzschicht der Erde nicht durchdringen. Insbesondere der Van-Allen-Strahlungsgürtel, der sich zehntausende Kilometer über der Erde im All befindet, schützt die Erde vor tödlichen Energien.
Es wurde berechnet, dass die erwähnten Plasmawolken 100 Milliarden mal stärker sein könnten als die Atombomben auf Hiroschima. Genauso könnte die Welt auch von einigen sehr intensiven kosmischen Strahlungen getroffen werden. Doch nur rund 0,1% der tödlichen Strahlungen schaffen es durch das Magnetfeld der Erde und dieser geringe Rest wird von der Atmosphäre absorbiert. Die elektrische Energie, die dafür aufgewendet wird, um das Magnetfeld aufzubauen, beträgt eine Milliarde Ampere. Das entspricht der gesamten elektrischen Energie, die der Mensch in seiner Geschichte bis heute produziert hat.
Hätte die Erde nicht solch eine magnetische Schicht, würde das Leben häufig durch tödliche Strahlungen gefährdet, vielleicht würde es auch ganz unmöglich gemacht. Doch wie Press und Sevier festgestellt haben, wird die Erde geschützt, indem der Erdkern genau so ist, wie er ist.
Die Erdwärme liegt genau im richtigen Bereich
Die amerikanischen Geologen Frank Press und Raymond Siever lenken die Aufmerksamkeit auch auf die Feineinstellung der Erderwärmung. Ihren Ausführungen zu Folge ist „Leben nur in einem sehr begrenzten Rahmen in Bezug auf Wärme möglich. Dieser Rahmen beträgt rund ein Prozent der möglichen Temperaturen auf der Skala zwischen der Hitze der Sonne und Null Grad. Und genau in diesem Intervall liegt die Erdwärme.“33
Der Schutz dieses Temperaturintervalls steht sicherlich im Zusammenhang mit der Entfernung zwischen Sonne und Erde und auch der Wärmeenergie, die von der Sonne ausgeht. Berechnungen zufolge würde eine Verringerung der Sonnenenergie auf die Erde von 10 Prozent zur Folge haben, dass sich eine meterdicke Eisschicht über die Erdoberfläche ausbreitet. Wenn die Energie stärker wäre, würde alles Leben auf Erden gebraten und verenden.

Many independent factors, such as the Earth's distance from the Sun, its speed of rotation around its own axis, its angle of tilt, and surface features all let the planet be warmed in a manner suited to life, and for heat to be spread across the planet in a balanced way.
Es ist ausgesprochen wichtig, dass die Idealtemperatur auf der Erde ausgeglichen verteilt ist. Denn für dieses Gleichgewicht wurden einige ganz spezielle Maßnahmen ergriffen. Die Neigung der Erdachse um 23 Grad und 27 Minuten beispielsweise verhindert, dass sich viel Hitze in der Atmosphäre über den Polen und dem Äquator ansammelt. Würde es diese Neigung nicht geben, wäre der Temperaturunterschied zwischen Polen und Äquator noch größer und würde verhindern, dass eine Atmosphäre entsteht, die Leben ermöglicht.
Auch die Rotationsgeschwindigkeit der Erde sorgt dafür, dass die Temperatur ausgeglichen verteilt ist. Die Erde dreht sich innerhalb von nur 24 Stunden um sich selber und daher dauern sowohl Tag als auch Nacht nur sehr kurz. Deswegen ist auch der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht nur sehr gering. Das Wichtige an diesem Gleichgewicht wird deutlich, wenn wir einen Vergleich mit Merkur anstellen, wo ein Tag länger dauert als ein Erdenjahr (also die Umdrehung um die eigene Achse dauert länger als die Umrundung der Erde) und daher beträgt der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht 1000°C.
Auch die Oberfläche der Erde ist so gestaltet, dass sie die Wärme ausgeglichen verteilen kann. Es besteht auf Erden zwischen den Polen und dem Äquator ein Temperaturunterschied von rund 100°C. Würde es auf einer ebenen Fläche zu so einem hohen Temperaturunterschied kommen, so würden Stürme mit bis zu 1000 Stundenkilometern entstehen und die Erde ins Chaos stürzen. Doch die Erde hat eine Oberflächenstruktur, die verhindert, dass sich diese gewaltigen Kräfte auswirken können. Diese Ausstülpungen, also die Gebirgsketten, beginnen mit dem Himalaja in China, ziehen sich mit dem Torosgebirge in der Türkei weiter bis zu den Alpen in Europa. Im Westen laufen sie in den Atlantischen Ozean aus, im Osten in den Pazifik. Die überschüssige Wärme in den Ozeanen auf Höhe des Äquators wird Richtung Norden und Süden abgeleitet und so ausgeglichen.
Es gibt übrigens auch eine Vielzahl von Systemen, welche beständig dafür sorgen, dass die Temperatur in der Erdatmosphäre ausgeglichen wird. Wenn eine Region beispielsweise sehr heiß ist, so fördert das die Verdampfung und es kommt zu Wolkenbildung. Diese Wolken reflektieren einen Teil der Sonnenstrahlung und verhindern so, dass die Oberfläche weiter erwärmt wird.
Viele unabhängige Faktoren, wie die Entfernung zwischen Erde und Sonne, die Rotationsgeschwindigkeit, die Achsenneigung und die Oberflächengestaltung sorgen dafür, dass die Temperatur auf dem Planeten nicht die Grenze übersteigt, die Leben möglich macht und die Wärme immer ausgeglichen ist.
Für diejenigen, die wirklich nicht einsehen wollen, dass die Entfernung zwischen Erde und Sonne einem besonderen Entwurf entspricht, wollen wir folgendes Gedankenspiel aufbauen: „Es gibt im Universum viele Sterne, die größer oder auch kleiner als die Sonne sind. Einige davon haben auch ihr eigenes Planetensystem. Wenn dieses Sterne größer sind als die Sonne, so muss die Entfernung zur Sonne sehre viel größer sein, als die Entfernung zwischen Sonne und Erde, damit sie ideal für Leben ist. Ein Planet, der in Abstand zu Pluto um einen roten Riesen kreist, könnte dieselbe milde Atmosphäre haben, wie unsere Erde. Ein solcher Planet wäre ebenso geeignet für Leben, wie unsere Erde.“
Diese Aussage ist aufgrund einer wichtigen Vorraussetzung ungültig: Es wurde in die Berechnung nicht miteinbezogen, dass sich die Wärme auf Sternen mit unterschiedlicher Masse unterschiedlich verbreitet. Die Wellenlänge, die das Licht eines Sterns hat, wird dadurch die Masse des Sterns und die Oberflächentemperatur bestimmt. Der Grund, für das Ultraviolett, das sichtbare Licht und die Infrarotstrahlung der Sonne liegt darin, dass sie eine Oberflächentemperatur von rund 6000°C hat. Wäre die Masse der Sonne etwas größer, würde auch die Oberflächentemperatur steigen.
In diesem Fall steigt das Energieniveau der Sonnenstrahlung und die Sonne würde mehr der tödlichen ultravioletten Strahlung aussenden. Diese Tatsache zeigt uns, dass ein Stern, auf dem Leben möglich sein und sich Wärme verbreiten soll, eine ähnliche Masse haben muss wie unsere Sonne. Und damit Leben auf diesem Planeten möglich sein kann, muss die Entfernung ebenfalls genau so weit sein wie die von der Sonne zu unserer Erde. Mit anderen Worten, es kann kein Leben auf einem Planeten geben, der um irgendeinen Roten Riesen, einen Blauen Riesen oder irgendeinen anderen Himmelskörper kreist, der eine andere Masse als die Sonne hat. Die einzige Energiequelle, die Leben ermöglicht, ist so eine wie die Sonne. Die einzige Entfernung, in der Leben möglich ist, ist die zwischen Sonne und Erde.
Aus den bisherigen Erläuterungen gewinnen wir die Erkenntnis, dass Gott alles so erschaffen hat, dass es genau auf menschliches Leben abgestimmt ist: von der Entfernung zischen Erde und Sonne, dem Neigungswinkel, der Lichtstrahlung bis hin zur Energie, kurz gesagt alle Details. Wenn bereits die Tatsache, dass Erde und Sonne genau im perfekten Abstand zueinander stehen ein Wunder ist, so sind die weiteren hunderte, ja tausende Details, die genau so erfüllt sind, wie sie sein müssen, sicherlich eine Tatsache, die den menschlichen Verstand sprengt. Es ist sicher unmöglich, dass so ein gewaltiges System das Werk des Zufalls sein könnte, dass sich die Himmelskörper, die aus unbewussten Atomen zusammengesetzt sind aus Zufall genau die richtige Position gefunden haben, das Gleichgewicht bestimmt wird, das Leben ermöglicht und dementsprechende Systeme aufgebaut werden. Alle diese perfekten Systeme sind für den Menschen ein Beweis für Gottes erhabene Weisheit und Schöpfung.
Der Quran lässt uns wissen, dass wir angesichts von Gottes Hoheit und Seiner Herrschaft über die Welt und das Universum in Dankbarkeit nachdenken sollen:
Siehe, euer Herr ist Gott, Welcher die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf; dann nahm Er majestätisch Platz auf dem Thron. Er lässt die Nacht den Tag verhüllen - sie folgt ihm schnell; und (Er schuf) die Sonne, den Mond und die Sterne, die Seinem Befehl gemäß dienstbar sind. Sind nicht Sein die Schöpfung und der Befehl? Gesegnet sei Gott, der Herr der Welten! (Quran, 7:54)
Und Er machte euch die Sonne und den Mond dienstbar, beide in rastlosem Lauf. Und dienstbar machte Er euch die Nacht und den Tag. Und Er gibt euch etwas von allem, um das ihr Ihn bittet. Und wenn ihr die Gnadenerweise Gottes aufzählen wolltet, könntet ihr sie nicht berechnen. Der Mensch ist wahrlich ungerecht und undankbar! (Quran, 14:33-34)
Das ideale Verhältnis in der Atmosphäre
Die Mischung, die in der Erdatmosphäre herrscht, ist außerordentlich auf die Bedingungen eingestellt, die zum Leben benötigt werden. Die Atmosphäre der Welt besteht aus einem Gemisch, das zu 77% aus Stickstoff, 21% Sauerstoff und zu 1% aus Kohlendioxid, Argon und anderen Gasen besteht.

Were the level of oxygen in the atmosphere only a little higher, the Earth would soon turn into an uninhabitable planet. The first tiny spark would give rise to giant conflagrations, and the dry land would soon be reduced to dead, ashen waste.
Beginnen wir mit dem wichtigsten dieser Gase, nämlich dem Sauerstoff. Sauerstoff ist grundlegend, weil Lebewesen mit einem komplexen Körperbau, wie der Mensch, diesen brauchen um Energie zu erhalten und die meisten chemischen Reaktionen in Gang zu setzen. Deswegen brauchen wir ständig Sauerstoff und Atmen, um dieses Bedürfnis zu befriedigen. Das interessante dabei ist, dass das Sauerstoffniveau, welches wir einatmen, exakt eingestellt ist. Michael Denton beschreibt diese Thematik folgendermaßen:
„Wäre es förderlich für das Leben auf Erden, wenn unsere Atmosphäre mehr Sauerstoff enthalten würde? Nein! Sauerstoff ist ein sehr reaktives Element. Der Sauerstoffgehalt der Luft, der bei 21 Prozent liegt, ist genau an der kritischen Grenze, die für die Sicherheit des Lebens nicht überschritten werden sollte. Jedes Prozent, welches diese 21 Prozent überschreitet, steigert die Gefahr eines Waldbrandes durch Blitzeinschlag um 70%.“34

Were the level of carbon-dioxide in the atmosphere any lower, the Earth could not maintain its surface temperature. The surface would lose heat constantly, all the oceans would freeze, and life on Earth would become impossible.
Der Britische Biochemiker James Lovelock beschreibt dieses kritische Gleichgewicht folgendermaßen:
Würde der Sauerstoffgehalt bei über 25% liegen, dann würden die meisten Pflanzen, die unsere Nahrungsgrundlage darstellen, alle tropischen Wälder und auch die Tundren durch riesige Feuer bereits zerstört sein… Das Sauerstoffverhältnis, welches jetzt in der Atmosphäre herrscht, ist eine empfindliche Balance zwischen Gefahren und Vorteilen.35
Damit das Sauerstoffverhältnis in der Atmosphäre gleich bleibt, gibt es ein wunderbares „Recyclingsystem“. Tiere verbrauchen beständig Sauerstoff und stoßen für sie giftiges Kohlendioxid aus. Pflanzen machen genau das Gegenteil, sie überleben, indem sie Kohlenstoff in Sauerstoff verwandeln. Auf diese Art und Weise werden von den Pflanzen täglich Milliarden Tonnen Sauerstoff produziert und in die Atmosphäre entlassen.
Würden diese beiden Gruppen von Lebewesen, also die Pflanzen und die Tiere, dieselbe Reaktion durchführen, so würde die Welt sich innerhalb kürzester Zeit in einen Planeten verwandeln, auf dem nichts überleben kann. Würden beispielsweise sowohl die Tiere als auch die Pflanzen Sauerstoff produzieren, würde die Atmosphäre innerhalb von kürzester Zeit „brennbar" werden und der kleinste Funke würde riesige Brände auslösen. Am Ende würde die Erde mit einer riesigen „Gasexplosion“ verbrennen. Andererseits würde der Sauerstoff in der Atmosphäre schnell aufgebraucht sein, wenn sowohl die Pflanzen als auch die Tiere Kohlendioxid produzieren würden und innerhalb kürzester Zeit würden sie ersticken, obwohl sie atmen.
Doch Gott hat das Leben innerhalb eines Systems erschaffen, das es einem perfekten Gleichgewicht folgt und der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre ist ideal für das Leben. Dieses Verhältnis ist mit den Worten Lovelocks „eine Zahl, die genau ausgeglichen zwischen Gefahren und Vorteilen liegt.“
Die Gasmischung in der Atmosphäre steht in einem exakten Gleichgewicht, damit Leben existieren kann. Jedes Gas ist im richtigen Verhältnis und der richtigen Menge vorhanden. Genau genommen ist sogar das Kohlendioxid, das für uns so gefährlich ist, sehr wichtig. Denn dieses Gas sorgt dafür, dass ein Teil der Wärme, die von der Sonne einstrahlt, nicht zurück reflektiert und wieder ins All abgeleitet wird und stellt so einen Wärmeschutz für die Erde dar. Das Verhältnis der Gase wird aufgrund biologischer und tektonischer Vorgänge auf der Erde im Gleichgewicht gehalten. Dass dieses Gleichgewicht seit tausenden Jahren geschützt ist und genau so bewahrt wird, wie es die Lebewesen brauchen, zeigt erneut, dass Gott diese Ordnung perfekt eingerichtet hat.
Es wurde festgestellt, dass das Kohlendioxid in der Atmosphäre dafür verantwortlich ist, dass die Erdtemperatur im Durchschnitt um 35°C angehoben wird. Das bedeutet, dass wenn es in der Atmosphäre kein Kohlendioxid geben würde, die durchschnittliche Temperatur auf der Erde nicht bei 14°C, sondern bei -21°C liegen würde. In diesem Fall würden alle Ozeane zufrieren und Leben auf der Erde unmöglich.
Die Dichte der Luft
Außerdem ist die Dichte der Atmosphäre so ausbalanciert, dass sie für uns ideal zum einatmen ist.
Der Luftdruck beträgt 760 mm Hg. Die Dichte beträgt rund ein Gramm pro Liter am Meeresspiegel. Der Luftstrom ist fünfzig Mal schneller als der der Meeresoberfläche. Jeder einzelne Wert dieser Zahlen ist wirklich für das menschliche Leben ausgesprochen wichtig. Denn „damit Lebewesen mit Lungenatmung existieren können, müssen die allgemeinen Charakteristika der Atmosphäre – Dichte, Fluss, Druck, usw. – den Werten, die momentan gegeben sind, sehr ähnlich sein.“36

If the atmosphere's density and viscosity were slightly different, we would find breathing air as difficult for our lungs as sucking honey up through a syringe.
Während der Atmung wenden unsere Lungen Energie auf, um eine Kraft zu überwinden, die „Luftwiderstand“ genannt wird. Der Luftwiderstand ist ein Stillstand gegen die Luftbewegung. Doch dieser Widerstand ist dank der Besonderheiten der Atmosphäre sehr gering und unsere Lungen können mit Leichtigkeit Luft ein- und ausatmen. Wenn dieser Widerstand leicht ansteigt, so erschwert das die Lungentätigkeit. Dies können wir mit folgendem Beispiel erläutern: Es ist sehr einfach Wasser durch eine Einspritzdüse zu schicken, jedoch sehr schwer Honig durch dieselbe Düse zu jagen. Denn Honig ist sehr viel zähflüssiger als Wasser und hat eine höhere Dichte.
Wenn die Dichte, die Flüssigkeit und der Druck der Atmosphäre einen nur leicht veränderten Wert aufweisen würde, würde unsere Atmung so erschwert werden, als würde man Honig durch einen Einspritzer jagen. Es wäre auch falsch zu meinen, dass man „in dem Fall einfach die Einspritznadel größer gestalten“ könnte, also die Lungenkanäle erweitern. Denn dann könnten das Netzwerk aus feinen Kanälchen in der Lunge nicht mehr verwendet werden. Dann würde der Bereich, in dem die Lunge mit der Luft in Kontakt tritt extrem verkleinert werden und die Lunge wäre keine Struktur mehr, die den Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgen kann. Es ist also Bedingung, dass die Dichte, Flüssigkeit und Druck der Luft innerhalb bestimmter Parameter bleiben. Die Luft, die wir heute atmen, entspricht genau den Werten innerhalb dieser feinen Parameter.
Prof. Michael Denton gibt dazu folgenden Kommentar ab:
Wäre die Dichte oder die Trägheit der Luft etwas höher, würde auch der Luftwiderstand im Verhältnis ansteigen und es wäre unmöglich ein Lungensystem zu entwerfen, das dem Bedarf eines Lebewesens decken könnte… Wenn wir den möglichen Atmosphärendruck mit dem möglichen Sauerstoffverhältnis vergleichen, so ist der Zahlenwert, der „Leben ermöglicht“ innerhalb enger Parameter. Es ist ohne Frage ein außerordentliches Ereignis, wenn viele unterschiedliche Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit Leben entstehen kann, innerhalb so enger Parameter gegeben sind und die Atmosphäre sich ebenfalls innerhalb dieser Parameter bewegt.37
Die Zahlenwerte der Atmosphäre sind nicht nur für unseren Atmungsapparat wichtig, sondern auch dafür, dass der „Blaue Planet“ blau bleibt. Würde sich der Atmosphärendruck um ein Fünftel verringern, würde die Verdampfung vom Meer verhältnismäßig stark ansteigen. Dieser Dampf, der eine hohe Konzentration in der Atmosphäre annehmen würde, würde weltweit einen „Treibhauseffekt“ auslösen und die Temperatur auf dem gesamten Planeten würde um einige Grad ansteigen. Falls der Atmosphärendruck einiges höher wäre als jetzt, so würde der Dampf in der Atmosphäre abnehmen und sämtliches Land auf der Erde verwüsten.
Doch keine dieser beiden Möglichkeiten ist Realität geworden, denn Gott hat die Welt, das Sonnensystem und das Universum als eine perfekte Schöpfung zur Existenz gebracht. Jedes Gleichgewicht auf Erden wurde so erschaffen, dass es unser Leben ermöglicht. Gott informiert uns über die perfekte Schöpfung im Quran und teilt dem Menschen mit, dass Er seinen Verstand gebrauchen und über diese Beispiele nachdenken soll und Gottes Schöpfung folgen:
Gott ist es, der die Himmel ohne sichtbare Säulen aufgerichtet hat. Dann setzte Er sich majestätisch auf den Thron. Und Er machte Sich Sonne und Mond dienstbar. Jedes (Gestirn) läuft auf seiner Bahn innerhalb einer bestimmten Frist. Er lenkt alle Dinge. Er macht die Zeichen klar, damit ihr fest an die Begegnung mit euerem Herrn glaubt. Und Er ist es, der die Erde ausbreitete und festgegründete (Berge) und Flüsse auf ihr gemacht hat. Und von allen Früchten schuf er auf ihr ein Paar aus beiden Geschlechtern. Er lässt die Nacht den Tag bedecken. Siehe, hierin sind wahrlich Zeichen für Leute, die nachdenken. Und auf der Erde gibt es benachbarte Ländereien mit Gärten voll Weinreben, Korn und Palmen, in Gruppen oder vereinzelt wachsend, bewässert mit dem gleichen Wasser. Und doch machen Wir die eine Frucht vorzüglicher als die andere. Siehe, hierin sind wahrlich Zeichen für ein Volk von Verstand. (Quran, 13:2-4)
Das Wunder des sichtbaren Lichts
Die Sterne und die übrigen Lichtquellen des Universums versenden nicht alle dieselbe Art Licht. Diese unterschiedlichen Lichtarten werden entsprechend ihrer Wellenlänge klassifiziert. Das Spektrum aus unterschiedlichen Wellenlängen des Lichts ist sehr umfangreich. Zwischen den Gammastrahlen, der kleinsten Wellenlänge und den Radiowellen, der größten Wellenlänge, besteht ein Unterschied von 1025 (eine Milliarde mal eine Milliarde mal eine Milliarde). Das wundersame an der Sache besteht darin, dass die Lichtstrahlen der Sonne nur eine Einheit innerhalb dieses Spektrums von 1025 einnehmen. Denn in diesem eng abgesteckten Bereich gibt es das einzige Licht, das Leben möglich macht.

Visible light emitted by the Sun occupies just one single sector in the 1025 different wavelengths in the universe. Most interestingly, the rays that support life on Earth fall within that range of one in 1025. That rays emitted by the Sun are squeezed into such a narrow range, capable of supporting life on Earth, reveals an intelligent design that cannot be explained in terms of chance. The ideal type of rays emitted by the Sun were selected from among trillions of trillions of possible wavelengths.
Der Punkt, der hierbei besonders zu bedenken ist, dass die Wellenlängen auf ein sehr breites Spektrum verteilt sind. Die kürzeste Wellenlänge ist genau 1025 mal kleiner als die längste. 1025 ist eine Zahl, die sich aus einer 1 und 25 Nullen zusammensetzt. Diese Zahl können wir auch folgendermaßen niederschreiben, um ihre Größe zu verdeutlichen 10, 000, 000, 000, 000, 000, 000, 000, 000, außerdem wollen wir einige Vergleiche durchführen, um zu verdeutlichen, wie groß sie ist. So beträgt die Gesamtanzahl der Sekunden, die seit dem Anbeginn der Welt vor vier Milliarden Jahren vergangen sind, lediglich 1017. Wenn wir bis 1025 zählen wollten, so müssten wir Tag und Nacht ohne pause zählen und diese Aufgaben 100 Millionen Mal länger durchführen, als die Welt alt ist! Würden wir 1025 Spielkarten übereinander türmen, würde dieser Stapel weit außerhalb der Galaxie enden und rund die Hälfte des sichtbaren Universums hinter sich lassen.38
Die unterschiedlichen Wellenlängen im Universum sind also in einem so breiten Spektrum verteilt. Aber interessanterweise deckt unsere Sonne nur eine sehr eng gesteckte Bandbreite innerhalb dieses breiten Fächers ab. Die meisten Wellenlängen, die von der Sonne ausgesendet werden, variieren zu 70% zwischen einem Wert von 0,3 Mikron bis zu 1,50 Mikron. In diesem Bereich gibt es drei Arten von Licht: Sichtbares Licht, Infrarot und nah am Ultraviolett.
Die Wahrscheinlichkeit für diese drei Lichtarten ist genauso hoch, wie die der vielen anderen. Doch in der Tat nehmen alle drei zusammen nur eine einzige Einheit im elektromagnetischen Spektrum ein! Mit anderen Worten, alle Lichtarten der Sonne insgesamt kommen einer einzigen unser 1025 Spielkarten gleich.
Warum wohl befinden sich die Lichtarten der Sonne in einem so engen Spektrum?
Die Antwort auf diese Frage ist ausgesprochen wichtig: Das Sonnenlicht ist auf dieses begrenzte Spektrum beschränkt, weil es sich dabei um die einzigen Lichtarten handelt, die Leben auf der Erde ermöglichen.
Der Britische Physiker Ian Campbell beschreibt diese Thematik in seinem Buch „Energy and the Atmosphere“ (Energie und die Atmosphäre) und sagt, dass „es sich um einen außergewöhnlichen Tatbestand handelt, dass Licht, welches von der Sonne ausgesendet wird, genau auf dieses enge Spektrum, welches nötig ist, beschränkt ist. Laut Campbell ist diese Tatsache „unglaublich erstaunlich“.39
Die außergewöhnliche Harmonie zischen
Sonnenlicht und Photosynthese
Kein einziges mit modernster Technologie ausgestattetes Labor, in dem Spezialisten arbeiten, hat die, welche Pflanzen seit Millionen von Jahren durchführen, jemals synthetisch nachstellen können. Mit Hilfe von Sonnenlicht „Photosynthese“ betreiben und so Nahrung herstellen. Allerdings gibt es eine sehr wichtige Grundbedingung für diese außergewöhnliche Aufgabe: Das Licht, welches die Pflanzen erreicht, muss für die Photosynthese geeignet sein.
As a result of photosynthesis, the cells in plant leaves
store solar energy as food. All life obtains its energy from sunlight, either directly or indirectly. But only within a very specific range of light can any plant make photosynthesis. This range corresponds exactly to the spectrum emitted
by the Sun.
Photosynthese ist dadurch möglich, dass das Chlorophyll, ein Molekül in den Zellen der Pflanze, empfindlich auf Lichtenergie ist. Doch Chlorophyll kann nur Licht in einem bestimmten Wellenspektrum umwandeln. Die Sonne strahlt genau dieses Licht aus. Einer der wichtigsten Gesichtspunkte ist, dass die Wellenlänge, die für Photosynthese geeignet ist, von den 1025 unterschiedlichen Wellenlängen lediglich bei einer einzigen möglich ist.
Dass das Licht, welches für Photosynthese benötigt wird und das Sonnenlicht fast gleich sind, ist ein Zeichen für den perfekten Entwurf des Lichts. Der amerikanische Astronom George Greenstein schreibt in seinem Buch „The Symbiotic Universe“ (das symbiotische Universum) folgendes zu diesem Thema:
Die Photosynthese wird von einem Molekül, dem Chlorophyll, durchgeführt… Der Mechanismus der Photosynthese beginnt damit, dass ein Chlorophyllmolekül anfängt das Sonnenlicht zu absorbieren. Doch damit das passieren kann, muss das Licht die richtige Farbe haben. Licht in der falschen Farbe erfüllt diesen Zweck nicht.
Wir können das Fernsehen als Beispiel anführen. Damit ein Fernseher einen bestimmten Kanal empfangen kann, muss er auf die richtige Frequenz eingestellt sein. Wenn der Kanal aber auf eine andere Frequenz eingestellt ist, erhält man kein Bild. Dasselbe gilt auch für die Photosynthese. Wenn Sie die Sonne als einen Sender betrachten, so kann man das Chlorophyll mit einem Fernseher vergleichen. Falls dieses Molekül und die Sonne nicht passend aufeinander eingestellt sind, so kann keine Photosynthese stattfinden. Und wenn wir dir Sonne betrachten erkennen wir, dass die Farbe des Lichts genau so eingestellt ist, wie sie sein sollte.40
Jemand, der die Pflanzen und die Photosynthese nur oberflächlich betrachtet, könnte meinen, dass „Wenn das Sonnenlicht anders wäre, die Pflanzen sich auch dementsprechend entwickelt hätten“. Dabei wäre das definitiv nicht möglich. Obwohl George Greenstein ein Evolutionist ist, drückt er aus, dass so etwas keinesfalls möglich wäre:
Vielleicht könnte jemand denken, dass hier eine Art von Adaption vorliegt: Nehmen wir einmal an, dass die Pflanzen sich an das Sonnenlicht angepasst haben. Wenn die Sonne ein anderes Licht haben würde (und ein anderes Licht aussenden), hätte sich dann letztendlich nicht ein anderes Molekül als Chlorophyll entwickeln können und dieses Licht nutzen?
With regard to visible light, another interesting point is that its different colors can travel varying distances through water. Red light, for example, comes to an end below 18 meters (59 feet). Yellow light can travel up to 100 meters (328 feet). Green and blue light descend to 240 meters (787 feet). This design is most important, because the light necessary for photosynthesis is primarily blue and green. Since water can transmit light of these colors further than other wavelengths, plants that make photosynthesis can live at depths of up to 240 meters (787 feet).
Offen gesagt ist die Antwort „nein“. Denn selbst innerhalb weit gesteckter Grenzen können andere Moleküle nur bestimmte Farben des Lichts absorbieren. Der Vorgang der Lichtabsorbierung steht im Zusammenhang damit, dass die Elektronen im Inneren des Moleküls empfindlich für ein hohes Energieniveau sind und egal welches Molekül sie betrachten werden, die Energie, die für diesen Prozess notwendig ist, ist immer dieselbe. Licht setzt sich aus Photonen zusammen und Photonen mit einem falschen Energieniveau können nicht absorbiert werden... Kurz gesagt, es besteht eine sehr gute Anpassung zwischen der Physik der Sterne und der der Moleküle. Würde es diese Anpassung nicht geben, gäbe es auch kein Leben.41
Greenstein sagt zusammengefasst folgendes: Für die Photosynthese einer beliebigen Pflanze muss ein ganz bestimmtes Lichtspektrum und kein anderes, vorherrschen. Und dieses Spektrum ist genau das, welches von der Sonne abgedeckt wird.
Nach Greensteins Worten handelt es sich „bei der Harmonie zwischen der Physik der Sterne und der der Moleküle" um eine ganz außergewöhnliche Anpassung, welche man niemals mit einem Zufall erklären kann. Dass das Sonnenlicht trotz einer Wahrscheinlichkeit von 10 genau die Wellenlänge hat, die wir brauchen und sich auf Erden die komplexen Moleküle befinden, die das Sonnenlicht verarbeiten können, ist sicherlich ein eindeutiges Zeichen dafür, dass diese Harmonie von Gott eingerichtet worden ist.
When sunlight falls on a leaf, it is transmitted along the layers in the leaf. In the leaf cells, chlorophylls in the chloroplast organelles turn this light into chemical energy. The plant securing this chemical energy immediately uses it to create sugar as food. It took scientists until the mid-20th century to discover this process, which we have summarized in a few words. Pages of chemical reactions have been written in order to understand the process of photosynthesis, yet still there are missing links in the chain. Plants have been carrying out this process for hundreds of millions of years, thus providing the Earth with oxygen and food. Out of the 1025 different rays in the universe, only solar rays are suitable for photosynthesis in plant chlorophylls.
Die außergewöhnliche Anpassung zwischen
dem Sonnenlicht und dem Auge

Light emitted by the Sun is at an ideal wavelength that permits living things on Earth to be able to see.
In der Biologie wird das Lichtspektrum als „sichtbares Licht" bezeichnet, dessen Wellenlänge das Sehen ermöglicht. Der Großteil der Sonnenstrahlen entspricht genau diese Wellenlänge.
Man möge dabei beachten, dass die Grundvoraussetzung darin besteht, dass die Retinazellen die Photonen wahrnehmen können. Damit dies der Fall ist, müssen die Photonen innerhalb der Grenzen des sichtbaren Lichts sein. Denn Photonen mit einem anderen Wellenspektrum sind entweder zu schwach oder zu stark für die Zellen und können nicht die nötige Reaktion in Gang setzen. Würde man die Größe der Augen verändern, würde sich daran nichts ändern. Das wichtige ist die Anpassung der Größe der Zellen an die Wellenlänge der Photonen.
Es ist bekannt, dass Moleküle der Baustein der Zellen von Lebewesen sind. Organische Moleküle entstehen aus unzähligen unterschiedlichen Verbindungen des Kohlenstoffmoleküls. Es wäre nicht möglich, dass die Sehzellen, die aus organischen Molekülen bestehen, Licht in einer anderen Wellenlänge als des sichtbaren Lichts wahrnehmen könnten. Kurz gesagt, biologisch betrachtet wäre es nicht möglich ein Auge zu entwerfen, welches andere Lichtarten wahrnehmen könnte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es nur ein Lichtspektrum gibt, innerhalb dessen Augen sehen können und das ist genau das Licht, welches die Sonne ausstrahlt. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese beiden Faktoren gleichzeitig auftreten, lässt sich nicht mit Zufall erklären. Dass die Sonne das ideale Licht aussendet und das Auge nur dieses Licht wahrnehmen kann ist nur dadurch möglich, dass Gott dies speziell so erschaffen hat.
Prof. Michael Denton beschreibt in seinem Buch Nature's Destiny (Das Schicksal der Natur) dieses Phänomen sehr detailliert und erläutert, dass ein organisches Auge lediglich innerhalb der Grenzen des „sichtbaren Lichts“ sehen kann. Ein anderes Augenmodell, welches man theoretisch entwerfen könnte, kann kein Licht mit anderen Wellenlängen sehen. Prof. Denton beschreibt dieses Thema folgendermaßen:
Ultraviolettes Licht, X- und Gammastrahlung haben ein hohes Energieniveau und sind sehr zerstörerisch. Fernes Infrarot und Mikrowellen sind für das Leben schädlich. Nahes Infrarot und Radiowellen haben eine sehr schwache Energie und sind daher nicht auszumachen… Letztendlich wird deutlich, dass aufgrund verschiedener Gründe das sichtbare Spektrum der elektromagnetischen Strahlung das einzige Feld ist, welches für die biologische Sehfähigkeit passend ist. Insbesondere für Augen mit hoher Auflösung, wie bei menschlichen Augen oder den Augen der Wirbeltiere, gibt es keine andere Wellenlänge des Lichts als die vorherrschende.42
Wenn wir all dies gleichzeitig bedenken, kommen wir zu folgendem Ergebnis: Die Sonne sendet in einem so exakt bestimmten Spektrum Licht aus, nämlich in einem Rahmen von 1:1025, das sowohl für die Erwärmung der Erde als auch für die komplizierten biologischen Vorgänge der Lebewesen geeignet ist, gleichzeitig aber auch Photosynthese ermöglicht und ideal für die Sehfähigkeit der Lebewesen auf Erden ist. Sicherlich ist dieses empfindliche Gleichgewicht kein System das aufgrund eines hohlen Prozesses entstanden ist. All dies wurde vom Herrn und Richter über den Himmel, die Erde und allem was dazwischen ist, von Gott, erschaffen. Gottes gesamte Schöpfung ist in jedem Detail eine Verkettung von Wundern, die uns in jedem Bereich des Lebens begegnet und uns die unendliche Weisheit unseres Schöpfers vor Augen führt.
Die außergewöhnliche Wahlmöglichkeit der Atmosphäre

The atmosphere admits rays that are beneficial to us and prevents harmful ones from passing, which requires an extraordinary selectivity. So ideal for life, such selectivity is the work of a flawless Creation.
Ebenso wie das Sonnenlicht speziell dafür angelegt ist das Leben auf Erden zu ermöglichen, spielt ein weiterer Faktor eine bedeutende Rolle dabei, dass dieses Licht die Erde erreicht. Nämlich die Atmosphäre.
Damit die Strahlungen aus dem All die Erde erreichen können, müssen sie die Atmosphäre durchdringen.
Hätte die Atmosphäre eine Struktur, die dies verhindern würde, hätten wir sicherlich keinerlei Nutzen durch die Strahlung. Doch unsere Atmosphäre hat eine spezielle Struktur, die es der Strahlung ermöglicht hindurch zu dringen.
Das eigentlich wunderbare daran ist nicht, dass die Atmosphäre das Durchdringen der Strahlung ermöglicht, sondern dass sie die Strahlung lediglich filtert. Denn während die Atmosphäre das sichtbare Licht und die nahe Infrarotstrahlung, welche beide für das Leben auf Erden überlebenswichtig sind, durchlässt, verhindert sie, dass tödliche Strahlungen die Erde erreichen können. Somit ist sie ein wichtiger Filter, der alle kosmische Strahlung, abgesehen von der der Sonne, ausfiltert. Prof. Denton erläutert dies folgendermaßen:
Die Gase in der Atmosphäre schlucken sämtliche Strahlung, welche nicht sichtbares Licht oder nahes Infrarot ist. Man möge beachten, dass die Atmosphäre aus den vielen Alternativen, den das elektromagnetische Spektrum bietet, lediglich einen sehr eingeschränkten Bereich, nämlich diese beiden Arten des Lichts, zulässt. Kaum eine Gammastrahlung, Infrarot- oder Mikrowellenstrahlung erreicht die Erdoberfläche.43
Die Feinheit dieses Entwurfes kann man kaum übersehen. Die Sonne sendet lediglich Strahlen aus, die für uns positiv sind, wenngleich die Wahrscheinlichkeit hierfür bei nur 1025 liegt und die Atmosphäre lässt lediglich diese Strahlung durch. (Die geringe Menge an naher ultravioletter Strahlung, die von der Sonne ausgesendet wird, bleibt an der Ozonschicht hängen.)
Ein weiterer Punkt, der in Bezug auf dieses Thema besonders beeindruckend ist besteht darin, dass auch die Durchlässigkeit des Wassers, ebenso wie die der Atmosphäre, wählerisch ist. Nur sichtbares Licht kann sich im Wasser ausbreiten. Die nahe Infrarotstrahlung, welche die Atmosphäre durchdringen (und für Erwärmung sorgen) kann, schafft es im Wasser lediglich einige Millimeter weit. Daher werden die Ozeane lediglich einige wenige Millimeter auf der Oberfläche von der Sonne erwärmt. Diese Wärme wird abgestuft nach unten weitergeleitet. Daher ist die Temperatur ab einer gewissen Tiefe in allen Meeren der Welt gleich. Diese Temperatur ist besonders geeignet für das Leben im Meer.
Sowohl die Atmosphäre als auch das Wasser lässt lediglich die Strahlung durch, die für unser Leben notwendig ist. Jede Art von schädlicher und tödlicher kosmischer Strahlung, die von weit entfernten Sternen ausgesendet wird, bleibt in einem hervorragend entworfenen Filter hängen.
Es handelt sich hierbei um ausgesprochen wichtige Tatsachen. Egal welches physikalische Gesetz des Lichtes wir auch betrachten, es wird deutlich, dass alles so ist, dass es Leben ermöglicht. Ein Kommentar in der Encyclopaedia Britannica erläutert, um was für eine außergewöhnliche Tatsache es sich dabei handelt:
Wenn wir bedenken, wie wichtig das sichtbare Licht für das Leben auf der Erde ist, so erstaunt es um so mehr, dass die Atmosphäre und das Wasser lediglich Licht in diesem engen Spektralbereich durchlassen.44
Wie zuvor erwähnt, handelt es sich um eine ausgesprochen wunderbare Tatsache, dass die Atmosphäre und das Wasser so gestaltet sind, das sie nur für die Lichtarten durchlässig sind, welche für das Leben nötig sind. Doch an dieser Stelle sollten wir feststellen, dass einige Menschen behaupten, dass dieses perfekte Gleichgewicht auf Zufall beruhen würde und dass diese Leute glauben, dass die Atmosphäre und das Wasser den Grad ihrer Durchlässigkeit selber festgesetzt hätten. Selbstverständlich können weder das Wasser noch die Atmosphäre oder irgendeine andere unbewusste Existenz im Universum, ein so außerordentliches Gleichgewicht herstellen. Losgelöste Ereignisse, die als Zufall bezeichnet werden, können durch unkontrollierte Entwicklungen niemals so exakte Berechnungen anstellen und alles so fein aufeinander abstimmen.
Jeder einzelne Punkt im Kosmos und der Welt, in der wir leben, jedes einzelne physikalische Gesetz, jedes Gleichgewicht und jede Einstellung ist das Ergebnis eines perfekten Entwurfs. Darüber hinaus hat der Mensch über Jahrtausende gelebt, ohne von diesen wundersamen Ereignissen Kenntnis zu haben und hat erst langsam damit begonnen diese phantastischen Details des Universums in Erfahrung zu bringen. Diese wunderbaren Details, welche den Verstand des Menschen sprengen, sind offene Beweise für die Existenz eines Schöpfers, der über unendliche Weisheit verfügt.
Und genau aus diesem Grund sollte eigentlich die Tatsache, dass es Menschen gibt, die diese Pracht sehen und darin nicht die Existenz Gottes erkennen, nicht seinem Verstand und Weisheit zollen und nicht begreifen können, dass alles unter der Herrschaft Gottes steht und alles durch seine Macht erschaffen wurde, zum Staunen gereichen. Gott informiert uns folgendermaßen mittels des Quran:
Will der Mensch denn nicht wahrhaben, dass Wir ihn aus einem Samentropfen erschufen? Und siehe da, er hält sich für Unseren (kompetenten) Widersacher. Und er stellt mit Uns Vergleiche an und vergisst dabei, dass er selbst eine Schöpfung ist. Er spricht: "Wer belebt die Gebeine, wenn sie zerfallen sind?' Sprich: "Leben wird ihnen Der wiedergeben, Welcher sie zum ersten Mal erschuf, denn Er kennt jegliche Schöpfung: Der für euch (selbst) aus dein grünen Baum Feuer hervorbringt, und, siehe, ihr macht damit Feuer." Ist Der, Welcher die Himmel und die Erde erschuf, etwa nicht imstande, Ihresgleichen zu erschaffen? Aber ja, Er ist doch der allwissende Schöpfer. Sein Befehl, wenn Er ein Ding will, ist nur, dass Er zu ihm spricht: "Sei!", und es ist. So sei Der gepriesen, in Dessen Hand die Herrschaft über alle Dinge liegt! Und zu Ihm kehrt ihr zurück. (Quran, 36:77-83)
Wenn du dich darüber verwunderst, dann ist ihr Fragen umso verwunderlicher: "Wenn wir zu Staub geworden sind, sollen wir dann wirklich in einer neuen Schöpfung wiedergeschaffen werden?" Das sind die, welche ihren Herrn verleugnen und die ein Joch um den Hals tragen werden. Und sie werden Bewohner des Feuers sein und ewig darin verweilen. (Quran, 13:5)
Die feine Abstimmung der physikalischen
Zusammensetzung des Wassers

Water freezes from the surface down, so that ice always floats and never sinks. If, like all other liquids, water became more dense as it grows colder-in other words, if ice sank-then ice in oceans, seas and lakes would sink to the bottom. The surface would continue to freeze and sink, since there would be no surface ice layer to block out the cold. A large part of the Earth's oceans, seas and lakes would turn into huge masses of ice. No life could exist in the seas of such a world. In an ecological system where the seas were dead, life on land would not be possible either. In short, the Earth would be a dead planet-if water behaved "normally."
Der berühmte Biochemiker Prof. A.E. Needham beschreibt in seinem Buch „The Uniqueness of Biological Meterials“ (Die Einmaligkeit biologischen Materials), dass Flüssigkeit für die Entstehung von Leben eine Grundvoraussetzung ist. Wenn die Gesetze des Universums lediglich feste und gasförmige Stoffe zulassen würden, so hätte niemals Leben entstehen können. Denn die Atome fester Stoffe sind sehr fest miteinander verbunden und statisch, sie würden sicherlich nicht die Aufgabe dynamischer Moleküle übernehmen können, welche nötig sind, um einen lebendigen Organismus zu bilden. Die Atome gasförmiger Stoffe hingegen fliegen frei und ungebunden umher und könnten so nicht die komplexen Aufgaben erfüllen, die innerhalb eines lebendigen Organismus anfallen.
Kurz gesagt ist die Existenz von Flüssigkeit unumgänglich, damit Leben entstehen kann. Die ideale Flüssigkeit – um nicht zu sagen die einzige ideale Flüssigkeit – ist Wasser. Wasser bietet alle Besonderheiten, die für Leben nötig sind. Das hat schon immer die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gezogen. Einige thermale Eigenschaften des Wassers scheinen gegen die allgemeinen Gesetze der Natur zu verstoßen und das ist ein Beweis, dass es speziell für das materielle Leben erschaffen wurde.
Alle bekannten Stoffe ziehen sich bei einem Temperaturabfall zusammen. Auch alle bekannten Flüssigkeiten ziehen sich zusammen, wenn die Temperatur abfällt. und dabei verlieren sie an Volumen. Dadurch steigt die Dichte und so wird der kühle Teil schwerer. Deswegen sind Flüssigkeiten im festen Zustand schwerer als im flüssigen. Doch Wasser verhält sich ganz anders als die bekannten Flüssigkeiten. Bis zu einer bestimmten Temperatur (+4°C) zieht es sich zusammen, dann weitet es sich plötzlich wieder aus. Wenn es gefriert, breitet es sich noch weiter aus. Aus diesem Grund ist Wasser im gefrorenen Zustand leichter als wenn es flüssig ist. Das Eis, das also nach den „normalen“ physischen Gesetzen auf den Grund tauchen müsste, schwimmt auf der Oberfläche.

With no pumps or muscular systems, plants raise water several meters from their roots in the Earth. The reason behind this is surface tension. Channels in plants' roots and stems have been designed in such a way as to take advantage of surface tension. These veins narrow as they rise, causing water to "climb" upwards. If the surface tension in water were as weak as in other liquids, plants would then be unable to obtain water and would desiccate. On a planet with no plant cover, human life would be impossible.
Diese Besonderheit des Wassers ist für die Meere auf der Erde ausgesprochen wichtig. Hätte es diese Eigenschaft nicht, würde das Eis also nicht auf der Wasseroberfläche schwimmen, würde ein Großteil des Wassers auf der Erde gefrieren und in den Meeren und Seen könnte es kein Leben mehr geben. Diese Tatsache wollen wir nun etwas detaillierter betrachten. An vielen Orten der Erde sinken die Temperaturen an Wintertagen unter 0°C. Diese Kälte beeinflusst sicherlich auch die Meere und Seen. Die Wassermassen kühlen ab. Die abkühlenden Schichten sinken Richtung Grund, die wärmeren Schichten steigen nach oben, doch auch diese werden aufgrund des Witterungseinflusses abgekühlt und sinken nach unten. Doch dieses Gleichgewicht ändert sich sobald die Temperatur 4°C erreicht. Dann weitet sich das Wasser bei jedem Temperaturabfall weiter aus und wird leichter. So bleibt das 4°C kalte Wasser immer unten. Weiter oben beträgt die Temperatur 3°C, darüber 2°C und so setzt sich das fort. An der Wasseroberfläche erreicht es 0°C und gefriert. Doch nur die Oberfläche wird zu Eis. Die 4° warme Wasserschicht unter der Oberfläche reicht den Fischen und anderen Wasserlebewesen aus, damit sie überleben können.
Was würde geschehen, wenn dies nicht der Fall wäre? Wenn sich das Wasser „normal“ verhalten würde und so wie alle anderen Flüssigkeiten parallel zum Wärmeverlust die Dichte ansteigen würde, wenn also das Eis auf den Grund sinken würde; was würde dann passieren?
In diesem Fall würden die Ozeane, die Meere und die Seen vom Grund aus zufrieren. Der Frost vom Boden aus würde sich nach oben hin fortsetzen, weil es auf der Oberfläche keine Eisschicht geben würde, welche der Kälte Einhalt gebieten könnte. So würden sich die Seen, Meere und Ozeane auf der Erde in riesige Eismassen verwandeln. Auf den Oberflächen der Meere würde es nur eine dünne Schicht Wasser geben, die lediglich ein paar Meter ausmachen würde und selbst wenn die Wettertemperatur ansteigen würde, würde niemals das Eis am Grund schmelzen. In den Meeren einer solchen Erde könnte niemals Leben existieren. Wenn die Meere ausgestorben wären, so wäre innerhalb eines Ökosystems auch das Leben an Land nicht möglich. Kurz gesagt, wenn sich das Wasser „normal“ verhalten würde, wäre die Erde ein toter Planet.
Die Frage, warum das Wasser sich nicht „normal“ verhält, weshalb es sich also bis 4°C zusammenzieht und dann plötzlich wieder beginnt sich auszudehnen, kann kein Mensch beantworten.
Dank dieser thermischen Besonderheiten des Wassers bleiben die Temperaturen sommers wie winters, Tag und Nacht immer innerhalb der Grenzen, die für Menschen und andere Lebewesen erträglich sind. Gäbe es auf der Welt weniger Wasser als Land, würde der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht stärker ausfallen, viele Landstriche würden sich in Wüsten verwandeln und Leben würde entweder unmöglich gemacht werden oder zumindest erschwert. Oder wenn die thermalen Eigenschaften des Wassers anders wären, so würde der Planet wieder nicht sonderlich geeignet für Leben sein.
Professor Lawrence Henderson, der Leiter der Abteilung für biologische Chemie an der Universität Harvard, gab folgenden Kommentar ab, nachdem er alle thermalen Besonderheiten des Wassers untersucht hatte:
Wenn man es zusammenfassen möchte, so ist die Besonderheit des Wassers aus drei Gesichtspunkten heraus wichtig. Zu erst hilft es dabei das Temperaturgleichgewicht auf der Erde aufrecht zu erhalten. Zweitens hilft es auf fabelhafte Art und Weise dabei, das Temperaturgleichgewicht in den Körpern der Lebewesen zu schützen. Drittens unterstützt es meteorologische Veränderungen. Alle diese Einflüsse werden in der größtmöglichen Anpassung verwirklicht und man kann in dieser Hinsicht keinen Stoff mit dem Wasser vergleichen.45
Die besondere Oberflächenspannung
des Wassers macht Leben möglich

Water's chemical and physical properties have been ideally created for humans'
life and needs.
Die Oberflächenspannung entsteht durch die Anziehungskraft der Moleküle innerhalb von Flüssigkeiten. Jede Flüssigkeit hat eine andere Oberflächenspannung. Die Oberflächenspannung des Wassers ist höher als die fast aller anderen bekannten Flüssigkeiten und das hat einige bedeutende biologische Effekte. Am wichtigsten ist der Einfluss auf die Pflanzenwelt.
Haben sie jemals darüber nachgedacht, wie Pflanzen, die keine Pumpe, kein Muskelsystem oder ähnliches haben von den Tiefen des Wassergrunds nach oben gelangen? Die Antwort auf diese Frage ist die Oberflächenspannung. Die Kanäle in den Wurzeln und Adern der Pflanzen sind so entworfen, dass sie von der Oberflächenspannung profitieren können. Diese Kanäle verengen sich je weiter oben sie sich befinden und dadurch „klettern“ die Pflanzen nach oben.
Was diesen erhabenen Entwurf ermöglicht, ist die große Oberflächenspannung des Wassers. Wäre die Oberflächenspannung des Wassers so gering wie der anderen Flüssigkeiten, wäre das Leben vieler Landpflanzen physiologisch nicht möglich. Natürlich kann nicht die Rede davon sein, dass Menschen an einem Ort leben, an dem es keine Pflanzen gibt.
Ein weiterer wichtiger Effekt der hohen Oberflächenspannung besteht darin, dass Felsen gespalten werden. Wegen der hohen Oberflächenspannung kann das Wasser auch in die kleinsten Risse im Fels eindringen und bis ins tiefe Innere vordringen. Später wird das Wetter kälter und das Wasser gefriert. Das Wasser, das zu Eis friert, dehnt sich aus, wodurch der Fels bezwungen wird und zerspringt. Das ist sehr wichtig, damit die Mineralien, die im Stein gebunden sind, für die Natur zurück gewonnen werden können und auch um neue Erde zu gewinnen.
Das chemische Wunder im Wasser
Neben all diesen physikalischen Besonderheiten des Wassers sind auch dessen chemischen Eigenschaften ideal für Leben. Zur wichtigsten Besonderheit gehört, dass Wasser ein sehr gutes Lösemittel ist. Fast alle chemischen Stoffe können sich im Wasser auflösen.
Das ist ein sehr wichtiger Effekt für das Leben, denn unzählige nutzbringende Mineralien und ähnliche chemische Stoffe lösen sich im Wasser auf und werden so über die Flüsse in die Meere geleitet. Es wurde berechnet, dass auf diese Art jährlich fünf Milliarden Tonnen chemische Stoffe ins Meer gespült werden. Diese sind zwingend notwendig für das Leben im Wasser.
Wasser beschleunigt so gut wie jede bekannte chemische Reaktion (wirkt als Katalysator). Eine weitere chemische Besonderheit des Wassers besteht darin, dass es ein sehr geeignetes Niveau für das Eingehen von chemischen Reaktionen bietet.
Wasser ist beispielsweise ein Stoff, welches weder mit Sulfatsäure, die sehr reaktiv ist und daher eine zerstörerische Verbindung ist, noch mit Argon jemals eine Verbindung eingeht. Wie Prof. Michael Denton festgestellt hat, „die Reaktionsfreudigkeit des Wassers hat den Wert, der am besten geeignet ist um seine biologischen und geologischen Aufgaben zu übernehmen.“46
Die Anpassung der chemischen Eigenschaften des Wassers an das Leben wird mıt jedem neuen Forschungsergebnis noch deutlicher. Der berühmte Professor der Universität Yale, der Biophysiker Harold Morowitz, gibt zu diesem Thema folgenden Kommentar ab:
In den letzten Jahren gab es Entwicklungen dabei, eine bis dahin unbekannte Eigenschaft des Wassers besser zu verstehen. Diese Eigenschaft (die Protonenabstoßung) wird als Eigenschaft nur beim Wasser beobachtet und hat durch den biologischen Energietransfer maßgebliche Bedeutung für den Ursprung des Lebens. Je mehr Informationen wir erhalten, desto begeisterter sind wir über die perfekte Harmonie der Natur (für das Leben).47
Auch der Fließgrad des Wassers entspricht
einer bestimmten Berechnung

The viscosity of water is of vital importance to living things. If it were slightly weaker, then it would be impossible for the capillary vessels to carry blood.
Wenn wir an Flüssigkeit denken, dann fällt uns eine dünnflüssige Materie ein. Dabei können in Flüssigkeiten einen sehr unterschiedlichen Fließgrad haben. Der Fließgrad zwischen Teer, Glyzerin, Olivenöl und Schwefelsäure ist sehr unterschiedlich. Die Unterschiede dieser Flüssigkeiten werden noch deutlicher, wenn man sie mit Wasser vergleicht. Denn Wasser ist 10 Milliarden Mal flüssiger als Teer, tausend Mal flüssiger als Glyzerin, hundert Mal flüssiger als Olivenöl und 25 mal flüssiger als Schwefelsäure.
Wie sich aus dieser Gegenüberstellung ergibt, hat Wasser einen sehr hohen Flüssigkeitsgrad. Ja, wenn man Äther und flüssige Hydrogene, deren normale Form das Gas ist, außer Acht lässt, so können wir sagen, dass Wasser der Stoff mit dem höchsten Fließwert ist.
Welche Bedeutung hat dieser Fließwert des Wassers wohl für uns? Wäre diese lebenswichtige Flüssigkeit etwas weniger flüssig, würde das einen Unterschied für uns machen? Prof. Denton gibt uns auf diese Fragen folgende Antwort:
Wäre es noch flüssiger, wäre sicher eine der Grundvoraussetzungen, die das Wasser für das Leben bietet, nicht mehr gegeben. Wäre der Flüssigkeitsgrad beispielsweise so hoch wie der von flüssigen Hydrogenen, so wären Lebewesen sehr verheerenden Einflüssen ausgesetzt... Die empfindlichen Molekularstrukturen könnten vom Wasser nicht unterstützt werden und die Lebewesen könnten nicht überleben, da sie über eine sehr empfindliche Zellstruktur verfügen.

Ninety-five percent of blood consists of water. If water's viscosity of were as high as that of honey or tar, then your heart would be unable to pump blood.
Wäre der Flüssigkeitsgrad des Wassers andererseits etwas geringer (wie der von Proteinen oder Enzymen), würden die Strukturen der Makromoleküle und insbesondere der Mitochondrien sowie der Organellen nicht mehr kontrolliert agieren können. Außerdem würde die Zellteilung unmöglich. Alle lebenswichtigen Zellfunktionen würden tatsächlich einfrieren und es könnte kein Zellleben geben, wie wir es kennen. Die Embriogenese der Zellen (die Entwicklung im Mutterlaib), und damit die Entwicklung höherer Lebensformen, würde mit Sicherheit nicht vollzogen werden können, wenn die Fließgeschwindigkeit des Wassers nur etwas geringer wäre.48
Der hohe Fließwert des Wassers ist für uns lebenswichtig. Wäre dieser Wert etwas geringer, könnte das Blut nicht durch die haarfeinen Äderchen geleitet werden. So könnte beispielsweise das komplizierte Adernnetz der Leber nicht genutzt werden.
Der Fließwert des Wassers ist allerdings nicht nur aufgrund der Bewegungen innerhalb der Zellen wichtig, gleichzeitig ist er auch für das Kreislaufsystem bedeutend.
Jedes Lebewesen, dessen Körper größer ist als ein viertel Millimeter, verfügt über ein zentrales Kreislaufsystem. Denn ab dieser Größe wird es unmöglich Nahrung und Sauerstoff mittels „Diffusion“, also direkt, in die Zellflüssigkeit abzugeben und zu transportieren. Im Inneren des Körpers gibt es viele Zellen und Energie und Luft, die von außen aufgenommen werden, müssen mit Hilfe von „Kanälen“ in die Zellen gepumpt werden, ebenso wie die Abfallstoffe aus den Zellen über „Kanälen“ abgeleitet werden müssen. Diese Kanäle sind die Adern. Das Herz ist die Pumpe, die dafür sorgt, dass in den Adern ein Fluss herrscht. Die Flüssigkeit, die in den Adern fließt, kennen wir als „Blut“, besteht aber im Grunde genommen aus Wasser. (Wenn man die Zellen, Proteine und Hormone im Blut abzieht, so besteht die als Plasma bezeichnete Flüssigkeit zu 95 Prozent aus Wasser.)
Aus diesem Grund ist die Fließkraft des Wassers so bedeutend dafür, dass das Kreislaufsystem effektiv arbeiten kann. Hätte beispielsweise Wasser einen ähnlichen Fließwert wie Teer, könnte das sicherlich kein Herz mehr pumpen. Selbst wenn das Wasser einen Flüssigkeitsgrad wie Olivenöl hätte, dass 100 Millionen mal flüssiger ist als Teer, könnte es nicht alles Bereiche des Körpers erreichen, einschließlich des Herzens. In Milliarden von feinen Äderchen könnte es nicht eindringen oder hätte große Probleme mit dem Fluss.
Die erwähnten Äderchen wollen wir uns nun einmal näher betrachten. Ziel dieser Äderchen ist es, alle Zellen des Körpers mit dem nötigen Sauerstoff, Energie, Nahrung und Hormonen zu versorgen. Damit jede Zellen von einer Ader versorgt werden kann, darf sie höchsten 50 Mikron davon entfernt liegen. (Ein Mikron ist ein tausendstel Millimeter.) Weiter entfernte Zellen können nicht ernährt werden und sterben ab.
Aus diesem Grund ist der menschliche Körper so erschaffen, dass die Adern ein Netz in jeden Teil des Körpers spannen. Die rund fünf Milliarden Adern unseres Körpers haben eine Gesamtlänge von 950 Kilometern. Einige Säugetiere haben innerhalb eines Muskelstücks von einem Zentimeter Länge 3000 Adern. Wenn wir 10.000 der kleinsten Adern des menschlichen Körpers nebeneinander legen würden, würde das gerade mal ein Häufchen werden, das so groß ist, wie die Spitze eines Kugelschreibers. Der Durchmesser der Adern liegt zwischen 3-5 Mikron. Das bedeutet ein Drittel oder ein Fünftel eines tausendstel Millimeters.49
Es ist sicherlich dank des hohen Flüssigkeitsgrades des Wassers möglich, dass das Blut nicht zwischen den feinen Äderchen verstopft und sich frei bewegen kann. Prof. Michael Denton erklärt, dass der Blutkreislauf seiner Aufgabe nicht nachkommen könnte, wenn der Flüssigkeitsgrad nur etwas geringer ausfallen würde:
Ein Adernsystem kann nur dann funktionieren, wenn die Flüssigkeit im Inneren der Kanäle einen hohen Flüssigkeitsgrad hat. Dies ist ausgesprochen wichtig, denn die Bewegung der Flüssigkeit in den Adern ist an das richtige Verhältnis des Flüssigkeitsgrades gebunden… Hier kann man deutlich erkennen, dass wenn der Flüssigkeitsgrad des Wassers nur geringfügig höher wäre, ein sehr hoher Pumpendruck notwendig wäre, um den Fluss innerhalb der Adern aufrecht zu erhalten und jedes Adernsystem würde lahm gelegt werden.
Wäre der Flüssigkeitswert des Wassers etwas geringer, müssten die Adern einen Durchmesser von 10 Mikron statt 3 Mikron haben und somit müssten die Adern das gesamte Muskelsystem vollständig bedecken, damit sie ausreichend Sauerstoff und Glukose zu erhalten. Es ist in diesem Fall offensichtlich, dass entwickelte Lebensformen damit unmöglich würden oder es sie nur sehr eingeschränkt geben könnte. Deswegen muss das Wasser, um die Grundlage des Lebens zu bilden, genau den Fließgrad aufweisen, den es im Moment hat.50
Mit anderen Worten, ebenso wie alle anderen Eigenschaften des Wassers ist auch sein Fließgrad für das Leben ideal. Es gibt Milliarden von Unterschiede im Fließgrad von Flüssigkeiten. Aber das Wasser hat genau den richtigen Wert unter diesen Milliarden.
Die Temperatur auf der Erde liegt genau innerhalb der Parameter,
die Zusammensetzung der Atome,
den Grundstein des Lebens, geeignet ist

Life has such a complex structure that not even a single protein in the millions in a single cell could have come about by chance.
Es gibt unterschiedliche chemische Verbindungen, welche Atome und Moleküle miteinander verbinden. Es gibt dabei drei Unterteilungen, nämlich ionisch, kovalent und schwache Bindungen. Die kovalenten Verbindungen halten die Aminosäuren in den Atomen zusammen, die der Baustein der Proteine sind. Schwache Verbindungen halten die Kette von Aminosäuren in ihrer speziellen dreidimensionalen Form. Würde es also keine schwachen Verbindungen geben, könnten die Proteine, die aus einer Verbindung von Aminosäuren entstehen, nicht ihre funktionale dreidimensionale Form erhalten. In einer Umgebung ohne Proteine kann es auch kein Leben geben.
Ein interessanter Aspekt dabei ist, dass das Temperaturverhältnis, welches sowohl die kovalenten als auch die schwachen Verbindungen brauchen, genau mit den Temperaturen auf der Erde übereinstimmen. Dabei sind die schwachen Verbindungen und die kovalenten Verbindungen in ihren Eigenschaften sehr unterschiedlich und es gibt keinen natürlichen Grund dafür, warum sie dieselben Temperaturen brauchen.
Dennoch können diese beiden chemischen Verbindungen nur dann eingegangen werden, wenn genau die Temperaturen herrschen, die auf der Welt bestehen. Würden kovalente und schwache Verbindungen innerhalb einer unterschiedlichen Temperaturskala durchgeführt werden, wäre der Proteinaufbau von Lebewesen unmöglich. Denn das Entstehen von Proteinen ist davon abhängig, dass diese beiden chemischen Verbindungen gleichzeitig geschlossen werden. Wenn also das Temperaturintervall, in welchem die kovalenten Verbindungen eingegangen werden können, damit sich die Aminosäurenkette bilden kann, ein anderes wäre als wie das, in dem eine schwache Verbindung entstehen kann, so könnten die Proteine nicht ihre dreidimensionale Form annehmen und blieben eine bedeutungslose und wirklose Kette. Genauso würde nicht mal eine Proteinkette entstehen, wenn die Aminosäuren sich nicht durch eine kovalente Verbindung zusammensetzen könnten, wenn sie ein anderes Temperaturniveau bräuchten als eine schwache Verbindung.
Diese Informationen zeigen uns, dass zwischen den Atomen, den Grundbausteinen des Lebens und den Bedingungen auf dem Planten Erde große Anpassung besteht. Prof. Michael Denton betont in seinem Buch „Nature's Destiny“ (Das Schicksal der Natur) diese Tatsache folgendermaßen:
Innerhalb des riesigen Wärmespektrums im Universum gibt es nur ein Intervall, in welchem 1) flüssiges Wasser 2) unterschiedliche, vielfältige und stabile organische Verbindungen und 3) komplexe Molekularstrukturen fest in dreidimensionaler Form bestehen können.51
Wie Denton festgestellt hat, können sämtliche physikalischen und chemischen Verbindungen, welche für Leben notwendig sind, gemeinsam und effektiv nur innerhalb eines bestimmten Wärmeparameters stattfinden. Und diesen eng gesetzten Bereich gibt es, wie wir bereits zuvor festgestellt haben, auf keinem anderen Himmelskörper als der Erde.
Die Löslichkeit des Sauerstoffes weist
den Idealwert für Leben auf

The air we breathe, and the systems that allow us to make use of it, were created in perfect harmony.
Dass unser Körper Sauerstoff nutzen kann liegt daran, dass dieses Gas wasserlöslich ist. Der Sauerstoff, den wir einatmen, löst sich sofort auf uns geht ins Blut. Ein Protein namens Hämoglobin greift die Sauerstoffmoleküle auf und transportiert sie in die Zellen. In den Zellen wird dank eines speziellen Enzymsystems dieser Sauerstoff verwendet und von einer ATP genannten Kohlenstoffverbindung aufgenommen und Energie erhalten.
Alle komplexen Lebewesen erhalten mit Hilfe dieses Systems Sauerstoff. Doch sicherlich ist die Funktionalität dieses Systems zuerst daran gebunden, dass Sauerstoff löslich ist. Wenn der Sauerstoff nicht ausreichend lösungsfähig wäre, würde nur wenig davon in die Blutbahn gelangen und diese geringe Menge würde nicht ausreichen, um den Energiebedarf der Zellen zu decken. Wenn sich der Sauerstoff zu sehr lösen würde, würde das Sauerstoffverhältnis im Blut zu sehr ansteigen und eine „Sauerstoffvergiftung“ auftreten.
Das interessante daran ist, dass die Wasserlöslichkeit unterschiedlicher Gase sich im Verhältnis eins zu einer Millionen unterscheiden kann. Also zwischen dem am leichtesten löslichen und dem am schwersten löslichen Gas gibt es einen millionenfachen Unterschied. Kaum ein Gas hat denselben Löslichkeitsgrad wie ein anderes. Kohlenstoffdioxid beispielsweise löst sich im Wasser zwanzig mal schneller auf als Sauerstoff. Doch der Wert des Sauerstoffs ist genau für uns geschaffen.
Was wäre, wenn die Löslichkeit des Sauerstoffes etwas geringer oder höher ausgefallen wäre?
Wollen wir zuerst die erste Möglichkeit betrachten. Wenn Sauerstoff sich im Wasser (und daher auch im Blut) etwas weniger leicht lösen würde, würde weniger Sauerstoff ins Blut gelangen und die Zellen nicht ausreichend damit versorgt werden. In diesem Fall wäre das Leben von Lebewesen mit einem ausgiebigen Stoffwechsel, zu denen auch der Mensch zählt, sehr erschwert. In diesem Fall würden wir beständig Gefahr laufen zu ersticken, egal wie viel wir auch atmen, da nicht genügend Sauerstoff aus der Luft in unsere Zellen gelangen könnte.
Wenn die Löslichkeit des Sauerstoffes höher wäre, dann könnte eine von uns bereits zuvor erwähnte „Sauerstoffvergiftung“ auftauchen. Eigentlich ist Sauerstoff ein sehr gefährliches Gas und kann auf Lebewesen tödlich wirken, wenn es in einer überhöhten Dosis eingeatmet wird. Wenn der Sauerstoffgehalt im Blut ansteigt, geht der Sauerstoff mit dem Wasser eine Reaktion ein und es entstehen höchst reaktive und zerstörerische Nebenprodukte. Im Körper befinden sich sehr komplexe Enzymsysteme, die diesen Effekt des Sauerstoffes verhindern sollen. Doch wenn der Sauerstoffgehalt zunimmt, können diese Enzymsysteme nicht greifen und mit jedem Atemzug wird unser Körper etwas mehr vergiftet und ist innerhalb kurzer Zeit zum Tode verurteilt. Der Chemiker Irwin Fridovich erklärt diesen Sachverhalt folgendermaßen:
Alle atmenden Lebewesen sitzen in einer interessanten Falle. Der Sauerstoff, der sie am Leben hält, ist gleichzeitig giftig (toxisch) für sie und vor dieser Gefahr können sich die Lebewesen lediglich durch einen sehr sensiblen Verteidigungsmechanismus schützen.52
Was vor dieser erwähnten Falle schützt, also davor entweder eine Sauerstoffvergiftung zu erleiden oder Gefahr zu laufen zu ersticken, ist dass sowohl das Löslichkeitsverhältnis des Sauerstoffs als auch ein Enzymsystem im Körper genau festgesetzt ist und dementsprechend erschaffen. Um es offen zu sagen, Gott hat sowohl die Luft, die wir einatmen, als auch das System, mit welchem wir diese Luft aufnehmen, in perfekter Harmonie erschaffen.

DIE ERSCHAFFUNG DES UNIVERSUMS

WUNDER DES GEHIRNS: RIECHEN UND SCHMECKEN

DIE MENSCHEN KÖNNEN NUR MIT DER LIEBE ZU ALLAH BEHAGLICHKEIT FINDEN
KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

DER PROPHET JOSEPH

WUNDER DES GEHIRNS: RIECHEN UND SCHMECKEN

DIE LÖSUNG ALLER PROBLEME: DIE WERTE DES QURAN

BIOMIMETRIE: TECHNOLOGIE IMITIERT NATUR

DER ISLAM: DAS LICHT, DAS DIE WELT ERLEUCHTET

DAS GEHEIMNIS DER PRÜFUNG

DIE BLUTIGE GESCHICHTE DES FASCHISMUS TEIL I

DER PROPHET MOSES (A.S) UND DIE BUNDESLADE

FOSSILIEN STÜRZEN DIE EVOLUTIONSTHEORIE

DIE WUNDER DES QURAN - 4

DIE WUNDER DES QURAN - 3

DIE WUNDER DES QURAN - 2

DIE WUNDER DES QURAN - 1

EINE WELT AUS EIS

DER WUNDERBARE PLANET 1: Beweise Der Schopfung Auf Der Erde

WANDERNDE TIERE - FÜR KINDER 8

TIERE DIE SICH VERSTECKEN KONNEN - FÜR KINDER 7

TIEFES NACHDENKEN

Die Mehrheit der Menschen benutzt ihre Denkfähigkeit nicht so, wie sie es könnte. Der Zweck dieses Dokumentarfilms ist es, die Menschen aufzufordern, so zu denken, wie es angemessen wäre, und sie bei Ihren Bemühungen dabei zu unterstützen.

LIEBE UND ZUSAMMENARBEIT UNTER DEN LEBEWESEN

Einigkeit… Solidarität… Selbstlosigkeit… Aufopferung … Jeder möchte diese Attribute besitzen… Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit Sozialverhalten. Doch die Stars dieses Films sind keine Menschen...

ALTRUISMUS IN DER NATUR

In diesem Film werden Sie ein wunderbares, von Allah in den Lebewesen hervorgerufenes Gefühl mütterlicher Liebe und der Selbstaufopferung sehen, das Mütter für ihren Nachwuchs hegen, und Sie werden Zeuge eines der größten Beweise der Schöpfung in der Welt werden...